feat(host-config): give the lab WireGuard tunnel a repo home

These files existed only on CFGMON, so rebuilding the host meant reconstructing
them from AAR prose (management #0027, W4 point 4). Follows the maintenance-notify
pattern: .example for anything carrying a secret, real files for the rest.

The private key stays out of the repo by design — it lives on the host and nowhere
else, and is reissued from the UDM if lost. The template carries the structural
values from ADR-0004 and the zone set from ADR-0017, with the reasoning inline:
why the direction is reversed, why AllowedIPs is narrow, why the port is 51841,
and why ping is the wrong reachability check.

Both files are derived from the ADRs rather than copied off the host, which the
README says plainly along with the redacted dump command to reconcile them.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Thore Cimbal
2026-08-15 12:00:00 +00:00
co-authored by Claude Opus 4.8
parent b61dfd968e
commit 60aaf0e068
3 changed files with 122 additions and 0 deletions
@@ -0,0 +1,13 @@
# /etc/systemd/system/wg-quick@lab.service.d/10-after-docker.conf
#
# ⚠️ ABGELEITET, NICHT VOM HOST KOPIERT — vor Gebrauch gegen CFGMON abgleichen
# (siehe README, Abschnitt "Noch aus dem Live-Stand zu ergaenzen").
#
# Zweck: Der Tunnel muss NACH Docker starten. wg-quick traegt eine ACCEPT-Regel in
# die DOCKER-USER-Kette ein; startet Docker danach, baut es seine Ketten neu auf und
# die Regel ist weg — der Tunnel steht dann zwar, aber der Verkehr wird verworfen.
# Der Fehler ist unangenehm, weil `wg show` einen gesunden Handshake zeigt.
[Unit]
After=docker.service
Wants=docker.service
+70
View File
@@ -0,0 +1,70 @@
# wireguard-lab — Site-to-Site-Tunnel CFGMON ↔ Lab
Host-Konfiguration für den WireGuard-Tunnel aus
[ADR-0004](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/blob/main/docs/adr/0004-site-to-site-vpn-hetzner-lab.md)
(Zonen: [ADR-0017](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/blob/main/docs/adr/0017-split-dns-cfgmon-vier-zonen.md)).
Läuft **auf dem Host**, nicht als Pod — deshalb hier unter `host-config/` und nicht als
Flux-Manifest (siehe die Erklärung in der Repo-`CLAUDE.md`). Angelegt, weil diese Dateien
bisher **nur auf dem Host existierten**: ein Neuaufbau von CFGMON hätte sie aus AAR-Prosa
rekonstruieren müssen (management #0027, W4 Punkt 4).
## Was wohin gehört
| Datei hier | Ziel auf dem Host | Secret? |
|---|---|---|
| `lab.conf.example` | `/etc/wireguard/lab.conf` (Mode 0600, root) | **ja**`PrivateKey` |
| `10-after-docker.conf` | `/etc/systemd/system/wg-quick@lab.service.d/` | nein |
| — (liegt in `ci/lab-ca-chain.crt`) | `/usr/local/share/ca-certificates/axionlabs-root.crt` | nein |
**Der Private Key steht bewusst nicht im Repo.** Er wird auf dem Host eingesetzt und ist
nirgends sonst hinterlegt — geht er verloren, wird auf der UDM ein neues Keypair für den
Client „Hetzner" erzeugt und hier eingetragen. Gleiches Muster wie `maintenance-notify`
(`config.example` / `msmtprc.template`).
## Einrichten
```bash
# 1. Konfiguration ablegen und Key eintragen
sudo install -m 0600 -o root -g root lab.conf.example /etc/wireguard/lab.conf
sudo vi /etc/wireguard/lab.conf # PrivateKey + PublicKey eintragen
# 2. Start-Reihenfolge: der Tunnel muss nach Docker hoch (sonst fehlen die iptables-Ketten)
sudo mkdir -p /etc/systemd/system/wg-quick@lab.service.d
sudo cp 10-after-docker.conf /etc/systemd/system/wg-quick@lab.service.d/
sudo systemctl daemon-reload
# 3. Root-CA in den Truststore (Zertifikat liegt im Repo unter ci/)
sudo cp ../../ci/lab-ca-chain.crt /usr/local/share/ca-certificates/axionlabs-root.crt
sudo update-ca-certificates
# 4. Starten
sudo systemctl enable --now wg-quick@lab
```
## Prüfen
```bash
sudo wg show # Handshake jünger als ~2 min?
resolvectl domain # gerouteten Zonen (siehe ADR-0017)
curl -sI https://git.lab/users/sign_in | head -1 # 302 = Tunnel + DNS + CA stimmen
```
⚠️ **Nicht mit `ping` prüfen.** Durch den Tunnel sind nur HTTPS (443 auf `10.58.73.17`) und
DNS (53 auf `10.58.73.1`) offen; ICMP ist gesperrt. Ein fehlgeschlagener Ping bedeutet hier
**nicht**, dass etwas kaputt ist — das hat schon eine Session in die falsche Richtung
geschickt.
## Noch aus dem Live-Stand zu ergänzen
Diese Dateien sind aus ADR-0004/ADR-0017 abgeleitet, **nicht** vom laufenden Host kopiert
(von außerhalb ist `/etc/wireguard/` nicht lesbar). Vor dem ersten Einsatz als Vorlage
einmal gegen CFGMON abgleichen:
```bash
# auf CFGMON, Private Key geschwärzt:
sudo sed 's/^PrivateKey.*/PrivateKey = <REDACTED>/' /etc/wireguard/lab.conf
cat /etc/systemd/system/wg-quick@lab.service.d/10-after-docker.conf
```
Abweichungen hier einpflegen; danach diesen Abschnitt entfernen.
@@ -0,0 +1,39 @@
# /etc/wireguard/lab.conf auf CFGMON — Mode 0600, root:root.
#
# Werte aus ADR-0004 (Architektur v2) und ADR-0017 (Split-DNS-Zonen).
# CFGMON ist CLIENT/Initiator; die UDM ist der WireGuard-SERVER. Die Richtung ist
# umgedreht gegenueber dem urspruenglichen Entwurf, weil UniFi WireGuard nur als
# Server anbietet ("Networks Behind Client" fuer die Rueckroute).
#
# ⚠️ PrivateKey NICHT ins Repo. Beim Verlust auf der UDM ein neues Keypair fuer den
# Client "Hetzner" erzeugen und hier eintragen.
[Interface]
# Adresse dieses Clients im Tunnelnetz 10.58.75.0/24
Address = 10.58.75.2/32
PrivateKey = <PRIVATE KEY DES CLIENTS "Hetzner" — von der UDM, nie ins Repo>
# Split-DNS: nur diese Zonen gehen an den Lab-Resolver, alles andere an den
# System-Resolver. Begruendung je Zone in ADR-0017.
# ~lab -> git.lab / wiki.lab (existieren oeffentlich nicht)
# ~axionlabs.de -> ca.axionlabs.de zeigt intern auf 10.58.73.13 (Split-Horizon)
# ~axion1337.de -> git.axion1337.de existiert nur intern
# ~lab.de wurde per ADR-0017 entfernt: kein interner Name darunter, und es leitete
# eine fremde oeffentliche Domain ueber den Lab-Resolver.
DNS = 10.58.73.1
Domains = ~lab ~axionlabs.de ~axion1337.de
[Peer]
PublicKey = <PUBLIC KEY DES UDM-SERVERS — mit `wg show` AM GERAET gegenlesen>
# Bewusst eng: nur das Lab-VLAN und der Server im Tunnelnetz. KEIN 0.0.0.0/0 —
# der oeffentliche Verkehr von CFGMON darf nicht durch den Tunnel.
AllowedIPs = 10.58.73.0/24, 10.58.75.1/32
# "Alternate Address for Clients" der UDM; Port 51841 (NICHT 51820 — der Versatz
# zwischen Fritzbox-Freigabe und UDM-Port hat eine halbe Nacht gekostet).
Endpoint = 178.25.213.70:51841
# CFGMON haelt den Tunnel offen; die Lab-Seite kann ihn nicht selbst oeffnen
# (Bedarfsfall-Prinzip: der Schalter liegt in der UniFi-UI).
PersistentKeepalive = 25