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management/docs/issues/0008-cfgmon-03-prometheus-remote-write-und-loki.md
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type: issue
id: "0008"
status: waiting
created: 2026-08-01
milestone: M1
priority: medium
host: cfgmon
area: security
wartegrund: "Wartet auf den gemeinsamen Blick in die Hetzner-Cloud-Console mit sorb: welche Firewall-Regeln existieren real (das Backlog-Bild wich davon ab). Von außen sind 9090/3100 bereits dicht — es geht um die bewusste, dokumentierte Regel, nicht mehr um akute Exposition."
gitlab_iid: "8"
related: []
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# CFGMON-03: Prometheus-Remote-Write und Loki öffentlich ohne Auth — Weg A, nachgelagerte Prüfung
> Import aus [management#8](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/issues/8) (2026-08-11). Kommentare und Verlauf bleiben dort; kanonisch ist ab jetzt diese Datei (ADR-0012).
Prometheus 9090 (`--web.enable-remote-write-receiver`) und Loki 3100 sind
öffentlich ohne Auth — Fremde könnten Metriken einspeisen und Daten/Logs auslesen.
Absender-Inventur: k3s/Matrix pusht längst privat (10.0.0.3); öffentlich bräuchte die
Ports nur der GAME-Host (→ GAME-01).
**Weg A beschlossen (sorb 2026-08-01):** Hetzner-Cloud-Firewall — 9090/3100 nur für
bekannte Absender. **Nachgelagerte Prüfung nötig:** Beim Baseline-Check vom Mac waren
9090/3100 bereits zu, OHNE dass der Console-Klick gemacht war — die reale
Firewall-Lage weicht vom Backlog-Bild ab. Vor dem Abhaken **gemeinsam in die
Hetzner-Console schauen**: welche Regeln existieren wirklich, und läuft der GAME-Push
(nach GAME-01) noch durch? Weg B (GAME in den vSwitch, Ports ganz zu) bleibt die
saubere Endstufe; Weg C (BasicAuth via Traefik) verworfen.
Quelle: [hosts/cfgmon.md](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/blob/main/hosts/cfgmon.md)
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*Übernommen aus dem Backlogs-Markdown beim Framework-Umbau 2026-08-01 (voller Wortlaut: Git-Historie der Datei).*
## Nachgeprüft 2026-08-15 — akute Exposition besteht nicht
Messung vom Mac gegen die öffentliche CFGMON-IP: **9090 (Prometheus remote-write) und 3100
(Loki) antworten nicht**, während `:443` sofort antwortet (Gegenprobe, Messmethode also
gültig). Das bestätigt die im Issue vermerkte Beobachtung: die Ports sind zu, **ohne** dass
der Console-Klick je gemacht wurde.
Damit verschiebt sich der Charakter des Issues: Es geht **nicht mehr um akutes Risiko**,
sondern darum, dass der Ist-Zustand nicht bewusst hergestellt und nicht dokumentiert ist —
was heute zufällig zu ist, kann bei der nächsten Änderung unbemerkt aufgehen. Zu klären
bleibt: welche Regeln greifen tatsächlich, und trägt das den GAME-Push (#0002) nach dessen
vSwitch-Umzug noch?
## Wächter gebaut 2026-08-19 — der Ist-Zustand hat jetzt eine Instanz, die ihn hält
Aus dem Befund vom 15.08. („zu, aber nicht bewusst hergestellt und nicht
dokumentiert") folgt genau ein wirksamer Schritt, und er ist getan:
`notfallhandbuch:pruefe-ports.sh` plus `ports-soll.md`, nach dem Muster von
`pruefe-dns.sh`.
**Gemessen, nicht abgeleitet** (2026-08-19, von sorbs Mac):
| Host | offen | zu |
|---|---|---|
| Matrix `49.13.132.245` | 80, 443, 3478, 5349, 30001, 2248 | 22 |
| CFGMON `188.245.193.243` | 80, 443 | **9090, 3100**, 22 |
Das Skript prüft **beide Richtungen** — eine reine Erreichbarkeitsprüfung würde eine
öffentlich stehende Telemetrie nie bemerken. Vor und nach jeder Firewall-Änderung
laufen lassen; damit ist auch die Frage aus dem Issue beantwortbar, ob der GAME-Push
(#0002) nach dem vSwitch-Umzug noch trägt: einmal vorher, einmal nachher.
**Die Gegenprobe ist der Kern, nicht die Zierde.** In einem Netz, das ausgehende
Verbindungen filtert, meldet jede Portprüfung „alles zu" — was wie ein perfektes
Ergebnis aussieht. Beim Bau real passiert: Die erste Fassung nutzte `/dev/tcp`, das
die zsh nicht kennt, und meldete **jeden** Port als geschlossen, 443 eingeschlossen.
Das Skript bricht deshalb mit Exit 2 ab, wenn ein bekannt offener Port nicht antwortet.
**UDP bleibt bewusst außen vor** (TURN 3478, SFU 30002): Ohne Antwort sind
„gefiltert" und „offen, aber still" nicht zu trennen. Diese Strecken belegt nur ein
echter Gruppen-Call.
**Weiterhin offen — der Teil, der sorb braucht:** der gemeinsame Blick in die
Hetzner-Console. Das Skript sagt, *was* von außen erreichbar ist; welche Regeln das
bewirken und ob sie bewusst so stehen, sagt nur die Console. Erst danach ist das
Issue erledigt.
## Console-Einblick 2026-08-19 — Matrix-Host gesehen, CFGMON weiterhin nicht
sorb hat die Hetzner-Console gezeigt: **`fw-matrix-cx42`, 15 Regeln, vollständig
angewandt.** Das ist der **Matrix-Host**, nicht CFGMON — die Frage dieses Issues
(welche Regel hält 9090/3100 auf CFGMON zu?) ist damit **noch offen**. Gemessen sind
beide Ports zu; *warum*, weiß weiterhin niemand.
Der Einblick war trotzdem wertvoll, in zwei Richtungen.
**Sauber gelöst:** SSH (2248) und die Kubernetes-API (6443) sind quellbeschränkt auf
sorbs Anschluss (`178.25.213.70`, `2a02:8108:0:2f::/64`), nicht für alle offen. Das hat
auch einen Fehler in `pruefe-ports.sh` aufgedeckt: Die Liste führte 2248 schlicht als
„offen", womit das Skript aus jedem anderen Netz zwei Falschbefunde gemeldet hätte.
Behoben — beide gelten jetzt als `quellbeschraenkt` und werden berichtet, aber nicht
gewertet.
**Die Firewall ist deutlich weiter offen als die Plattform.** Von außen gemessen
antwortet auf diesen Regeln nichts:
| Regel | Befund |
|---|---|
| `smtp` TCP **587 eingehend**, Any | **Vermutlich versehentlich.** Der Host verschickt Mail *ausgehend*; eingehende Regeln helfen dabei nicht (Hetzner filtert nur eingehend). Der Deployment-Guide dokumentiert genau dieses Debugging („465 blockiert, 587 geht") — die Regel sieht nach dessen Rest aus. |
| `mRTC SFU muxed` UDP **3000065535** | ~35.500 Ports für einen benötigten (30002). |
| `mRTC SFU TCP` TCP **3000060000** | ~30.000 Ports für einen benötigten (30001). |
| `RTC SFU 1` 6789, `RTC SFU 2` 7880, `mRTC Auth` 8080, je Any | nichts lauscht; die Dienste laufen über den Ingress auf 443. |
Kein akutes Risiko — aber eine unnötig breite *erklärte* Angriffsfläche: Sobald dort je
etwas horcht, ist es sofort weltweit erreichbar, ohne dass jemand eine Regel anfassen
müsste. Festgehalten in `notfallhandbuch:ports-soll.md`.
**Zum Abschluss dieses Issues fehlt weiterhin:** der Blick auf die **CFGMON**-Firewall.
## Frage beantwortet 2026-08-19 — und ein größerer Fund daneben
sorb hat `fw-matrix-cx23` gezeigt, die **CFGMON**-Firewall. Die Antwort auf die Frage
dieses Issues ist einfach: **Es gibt für 9090 und 3100 gar keine Regel.**
Hetzner-Firewalls sind eingehend Default-Deny — die Ports sind also nicht „zugemacht
worden", sie waren **nie offen**. Das deckt sich exakt mit der Beobachtung vom
2026-08-01, dass sie zu waren, ohne dass jemand den Console-Klick gemacht hatte.
„Weg A" (Firewall-Regel, die 9090/3100 auf bekannte Absender beschränkt) ist damit
**gegenstandslos für den öffentlichen Weg**. Die privaten Absender (k3s/Matrix über das
Hetzner-Netz) laufen an der Cloud-Firewall vorbei, die nur öffentlichen Verkehr filtert.
Sauber gelöst ist der Rest von CFGMON: SSH (2248), Grafana (3000), Coolify (9001,
80008001) und WireGuard (51841) sind quellbeschränkt auf sorbs Anschluss; cadvisor
(8080) und node-exporter (9100) nur für `157.90.155.206`.
### ~~Offener rekursiver DNS-Resolver auf CFGMON~~ — WIDERRUFEN am selben Tag
**Der Befund war falsch.** Ich hatte gemeldet, `188.245.193.243:53` löse für jeden im
Internet rekursiv auf, samt Amplifikations-Rechnung. sorbs Rückfrage („dir ist schon
klar, dass beide Netze gerade per VPN verbunden sind?") hat es aufgeklärt.
Nachgemessen **aus dem Cluster** (Hetzner-Egress, weder Lab noch Standortkopplung):
| Port | von sorbs Mac | aus dem Cluster |
|---|---|---|
| 443 (Gegenprobe) | offen | **offen** — Methode gültig |
| 53 | offen, rekursiv | **zu** |
| 9001 (nur sorbs Anschluss) | offen | **zu** |
Öffentlich ist 53 also **geschlossen**. Die Firewall-Regel (Quelle `10.58.73.17` =
Dokploy/git) ist in Ordnung; Verkehr über die Standortkopplung filtert die
Cloud-Firewall nicht, deshalb antwortet der Dienst aus dem Lab. Genau so gedacht.
**Die eigentliche Lehre betrifft mein Werkzeug, nicht die Infrastruktur.** Die
Gegenprobe in `pruefe-ports.sh` beweist, dass die *Messmethode* funktioniert — sie
beweist **nicht**, dass man von *außen* misst. Zwei verschiedene Fragen, und ich hatte
nur eine beantwortet. Das Skript führt jetzt vor allem anderen eine **Standort-Probe**
aus (ein Port, den die Firewall nur für sorbs Anschluss freigibt): Antwortet er, werden
alle „soll zu"-Prüfungen berichtet, aber **nicht gewertet**. Für diese Hälfte muss das
Skript aus einem fremden Netz laufen.
Zweiter Fehlalarm binnen zweier Tage aus derselben Wurzel — erst `/dev/tcp` in der zsh,
das jeden Port als geschlossen meldete, jetzt der Standort. Beide Male sah das Ergebnis
plausibel aus.