diff --git a/AGENTS.md b/AGENTS.md index 7a8b75b..f204e09 100644 --- a/AGENTS.md +++ b/AGENTS.md @@ -168,6 +168,7 @@ neckbeard-Baseline und bleibt byte-treu. Tatsächlich stehen in `scripts/`: | `gruppenpruefung.py`, `stillstandspruefung.py` | täglich (Zeitplan) | Verbund- und Stillstandsbefunde über die Gruppe | | `spiegel_issues.py` | manuell (sorb) | `docs/issues/` → GitLab, Standard Dry-Run | | `quittungen.py` | von beiden Prüfungen genutzt | Bekanntes quittieren | +| `pruefe_sperrliste.py` | jeder Push | angenommene ADRs und `docs/sources/` sind unveränderlich | **Bekanntes wird quittiert, nicht toleriert** (`scripts/befund_quittungen.tsv`, [ADR-0020](docs/adr/0020-bekannte-befunde-quittieren.md)): Jede Zeile trägt eine @@ -176,6 +177,21 @@ Quittiertes bleibt in der Ausgabe sichtbar. Eine Prüfung, die dauerhaft rot ste meldet nichts mehr — deshalb ist Rot-Stehenlassen kein neutraler Zustand, sondern ein Befund für sich. +### Nach Deploys und Vorfällen + +**Ein AAR ist Pflicht** nach jedem Deploy mit Übergabe und nach jedem Incident +(`roadmap.md`, Kadenz; Vorlage `docs/aar/template.md`). Offene Punkte daraus werden im +selben Zug zu Issues. Die Regel stand bisher nur in der Roadmap — am 2026-08-20 fehlten +dadurch **sechs** AARs auf einmal, alle nachträglich geschrieben. + +⚠️ Kein Werkzeug erzwingt sie. Sie hängt an der Aufmerksamkeit dessen, der ausrollt. + +**Wiederkehrende Fehlerklassen und Abweichungen vom Verfahren** gehören in +[FRAMEWORK-BEFUNDE.md](FRAMEWORK-BEFUNDE.md) — die Eingangsliste für die Framework-Ernte. +Dort steht, was aus mehreren Issues und AARs als **Muster** hervorgeht, damit die nächste +neckbeard-Iteration es abdecken kann. Vor dem Vorschlagen von Optionen gehört sie zu den +Dokumenten, die man gelesen hat (§4). + ### Secrets & Credentials - Token-/Secret-Werte **niemals anzeigen, loggen oder in Dateien diff --git a/FRAMEWORK-BEFUNDE.md b/FRAMEWORK-BEFUNDE.md index 57efea3..c702958 100644 --- a/FRAMEWORK-BEFUNDE.md +++ b/FRAMEWORK-BEFUNDE.md @@ -45,8 +45,14 @@ Frontmatter (`validate.py`), `STATUS.md` (`gen_status --check`), Spiegel (`spiegel_issues.py`), Commit-Konvention (`gruppenpruefung.py`). Der Unterschied ist, **wer widerspricht**. Der AAR-Pflicht widerspricht niemand. -Verschärfend: Die Regel steht in `roadmap.md`, nicht in `AGENTS.md` — und auf `AGENTS.md` -verweist jedes `CLAUDE.md`. Wer nur der Zeigerkette folgt, findet die Pflicht nicht. +Verschärfend war: Die Regel stand nur in `roadmap.md`, nicht in `AGENTS.md` — und auf +`AGENTS.md` verweist jedes `CLAUDE.md`. Wer nur der Zeigerkette folgte, fand die Pflicht +nicht. + +**Teilweise behoben 2026-08-20** (Entscheidung sorb): `AGENTS.md` trägt im Projektabschnitt +jetzt den Abschnitt „Nach Deploys und Vorfällen" mit der AAR-Pflicht und dem Verweis auf +diese Datei. ⚠️ Das schließt die Wissenslücke, **nicht** die Durchsetzungslücke — kein +Werkzeug erzwingt die Pflicht, und genau das steht dort auch ausdrücklich. **Belege.** `docs/issues/0040-*` (Rückmeldung), sechs AARs vom 17.–20.08.