diff --git a/docs/issues/0002-game-01-host-von-cfgmon-aus-nicht-erreichbar-2.md b/docs/issues/0002-game-01-host-von-cfgmon-aus-nicht-erreichbar-2.md index 54d4293..208e634 100644 --- a/docs/issues/0002-game-01-host-von-cfgmon-aus-nicht-erreichbar-2.md +++ b/docs/issues/0002-game-01-host-von-cfgmon-aus-nicht-erreichbar-2.md @@ -104,3 +104,66 @@ Entwicklungstunnel zeigen `cfgmon.lab` und `git.lab` beide auf `10.58.73.17`, un dort antwortende Prometheus-Instanz führt andere Jobs — sie ist nicht der operating-Stack. Ob die `TargetDown`-Alarme seit dem Ablauf der Silences (2026-08-04) tatsächlich alle vier Stunden feuern, ist deshalb offen. + +## Ursache belegt und zentrale Seite vorbereitet 2026-08-20 + +`docker ps` auf dem Game-Host beantwortet die Frage endgültig — **die Ports sind gar +nicht veröffentlicht**: + +``` +node-exporter … 9100/tcp ← kein 0.0.0.0-Mapping +cadvisor … 8080/tcp ← ebenso +coolify-proxy 0.0.0.0:80->80/tcp, 0.0.0.0:8080->8080/tcp +Valheim-Server 157.90.155.206:27000-27001->27000-27001/tcp +``` + +Es ist also weder die Hetzner-Firewall noch eine Bind-Adresse, wie über Wochen +angenommen: Die Exporter sind **nur im Docker-Netz** erreichbar. Über die öffentliche +IP hätten sie nie geantwortet. Die Spielserver zeigen zugleich, dass gezieltes +Veröffentlichen auf eine Adresse auf diesem Host üblich ist. + +### Zweiter Befund: doppeltes Monitoring + +Auf dem Host laufen **zwei** Sammler-Sätze (`monitoring-*` seit drei Monaten und ein +Coolify-Satz), dazu ein vollständiger eigener Speicher- und Oberflächen-Stack +(Prometheus, Loki, Grafana, promtail). Entscheidung sorb 2026-08-20: **Rückbau auf +reine Sammler**, Ablage und Oberfläche stellt CFGMON. In das lokale Grafana schaut +niemand. + +### Zentrale Seite: erledigt (`threadnet-operating:ba59518`) + +| Job | vorher | jetzt | +|---|---|---| +| `pterodactyl_host_node` | `157.90.155.206:9100` | `10.0.0.4:9100` | +| `gameserver_cadvisor` | `157.90.155.206:8080` | `10.0.0.4:8081` | +| `pterodactyl_exporter` | — | `10.0.0.4:9531` (neu) | + +⚠️ **cadvisor liegt host-seitig auf 8081, nicht 8080** — dort hängt `coolify-proxy` +auf `0.0.0.0:8080`; ein Bind auf `10.0.0.4:8080` scheiterte mit „address already in +use". Das fällt erst beim Start auf, nicht beim Schreiben der Konfiguration. + +Der `pterodactyl_exporter` läuft dort seit drei Monaten und war nie angebunden. Das +zentrale Dashboard `dashboards/gameserver/pterodactyl-server.json` nutzt genau dessen +Metriken (`pterodactyl_server_*`, ohne Job-Filter) — **es war bisher dauerhaft leer** +und wird mit dem neuen Job lebendig. + +`TargetDown` (`up == 0`) ist generisch und deckt den neuen Job mit ab; an den +Alarmregeln ist nichts zu tun. + +### Offen: die Host-Seite + +1. Ports auf **`10.0.0.4`** veröffentlichen — nicht auf `0.0.0.0`, das umgeht ufw und + stellte die Exporter wieder ins Internet. +2. `promtail` auf die zentrale Loki umstellen + (`clients: - url: http://10.0.0.3:3100/loki/api/v1/push`), lokale Loki entfällt. +3. Lokales Prometheus und Grafana abbauen, alten `monitoring-*`-Satz außer Dienst + stellen (sonst laufen die Sammler doppelt). +4. Gegenprobe, dass `10.0.0.4:9100`, `:8081` und `:9531` antworten — **vor** dem + Verlassen darauf, sonst tauscht man einen stillen Alarm gegen einen anderen. + +⚠️ Bis Schritt 1 erledigt ist, sind **drei** Targets down statt bisher zwei — der neue +Exporter-Job kommt hinzu. Das ist bewusst in Kauf genommen, damit die zentrale Seite +vollständig ist, wenn die Ports aufgehen. + +Eine angepasste Compose (nur Sammler, Ports auf `10.0.0.4`, promtail zentral) wurde +sorb am 2026-08-20 übergeben.