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management/hosts/cfgmon.md
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Thore CimbalandClaude Opus 5 a5eacfe39e cfgmon: IPv6-Freigabe geprueft, Risiko praezisiert
Die Inbound-Regel fuer TCP 443 in der Hetzner-Cloud-Firewall enthaelt
laut Console beide Eintraege, 0.0.0.0/0 und ::/0. Der vermutete
IPv6-Fallstrick besteht also nicht.

Quelle ist ausdruecklich die Console, keine Messung: vom Host aus ist
die Cloud-Firewall unsichtbar, es gibt keinen zweiten Host fuer eine
Rueckverbindung und Traefik laeuft ohne Access-Log. Ebenso festgehalten,
dass die Ausstellung vom 30.07. um 12:00 UTC nichts ueber IPv6 aussagt --
zu dem Zeitpunkt hatte selendis noch keinen AAAA-Record.

Damit bleibt als Risiko nur, ob die Ports bis zur Erneuerung offen
bleiben; der Normalzustand ist hier eingeschraenkt. Option A um einen
Kalendereintrag auf Mitte September ergaenzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-07-30 12:00:00 +00:00

10 KiB

CFGMON

Monitoring-Stack, Gitea und der Reverse Proxy für alles Öffentliche.

Hostname CFGMON
OS Ubuntu 24.04.4 LTS
IPv4 188.245.193.243
IPv6 2a01:4f8:c17:93eb::1
Privat 10.0.0.3 (enp7s0, Hetzner-Netz — dort liegt auch k3s auf 10.0.0.2)
DNS rohana.axion1337.de → Gitea, selendis.axion1337.de → Grafana
Stand 2026-07-30

Dienste

Container Image Compose-Projekt Definition
prometheus prom/prometheus:v3.3.1 monitoring sorb/threadnet-operating, monitoring/
loki grafana/loki:3.7.1 monitoring dito
grafana grafana/grafana:12.0.0 monitoring dito
alloy grafana/alloy:v1.16.0 monitoring dito
node-exporter prom/node-exporter:v1.9.1 monitoring dito
traefik traefik:v3.7.9 thread-net-git nicht versioniert, Portainer-Stack in /data/compose/8
gitea gitea/gitea:latest thread-net-git dito
cadvisor gcr.io/cadvisor/cadvisor:latest thread-net-git dito
portainer_agent portainer/agent:2.27.5 standalone, kein Compose

Prometheus-Jobs: operating_prometheus, operating_node-exporter, operating_cadvisor, operating_traefik (alle lokal), k3s_host_node (10.0.0.2:9100), pterodactyl_host_node und gameserver_cadvisor (beide 157.90.155.206, siehe game).


CFGMON-01 — Zertifikatserneuerung braucht offene Ports (IPv4 und IPv6)

Status: offen — zeitkritisch ab 2026-09-28

Das Cert für selendis.axion1337.de wurde am 2026-07-30 ausgestellt und läuft am 2026-10-28 ab. Traefik erneuert ca. 30 Tage vorher, also ab Ende September. Gitea (rohana.axion1337.de) hängt am selben Resolver und ist damit genauso betroffen — inklusive der Erreichbarkeit dieses Repos per HTTPS.

Traefik nutzt TLS-ALPN-01 (--certificatesresolvers.letsencrypt.acme.tlschallenge=true). Die Challenge läuft ausschließlich über Port 443, erreichbar aus dem offenen Internet. Bei gesperrtem Port scheitert sie mit:

urn:ietf:params:acme:error:connection :: Timeout during connect (likely firewall problem)

Traefik liefert dann sein Default-Self-Signed-Cert aus. Das fällt niemandem auf, bis jemand die Seite aufruft — genau so ist es am 2026-07-30 passiert.

Eine IP-Allowlist ist keine Option: Let's Encrypt veröffentlicht seine Validierungs-IPs nicht und prüft seit Einführung der Multi-Perspective Validation aus mehreren Regionen gleichzeitig.

IPv6 war der vermutete Fallstrick — geprüft und in Ordnung. rohana, selendis (und noch www.*, siehe ZONE-01) haben AAAA-Records auf 2a01:4f8:c17:93eb::1. Damit validiert LE bevorzugt über IPv6. Die Hetzner-Cloud-Firewall kennt kein familienübergreifendes „any": das Feld Source IPs ist eine Liste, 0.0.0.0/0 deckt IPv6 nicht mit ab, ::/0 muss separat drinstehen.

Stand 2026-07-30 enthält die Inbound-Regel für TCP 443 beide Einträge — vom User in der Hetzner-Console nachgesehen. Damit ist der IPv6-Pfad frei.

Diese Angabe stammt nicht aus einer Messung von diesem Host aus, sondern aus der Console. Vom Host ist es nicht verifizierbar: die Cloud-Firewall liegt außerhalb des Systems, iptables und ufw sagen nichts darüber (und Root gibt es hier nicht), eine Verbindung auf die eigene öffentliche Adresse läuft lokal, es gibt keinen zweiten Host für eine Rückverbindung, und Traefik läuft ohne Access-Log — es existieren also auch keine historischen Client-IPs. Für eine Prüfung von hier aus wäre ein Hetzner-API-Token mit Read-Berechtigung nötig.

Auch die erfolgreiche Ausstellung vom 2026-07-30 um 12:00 UTC belegt IPv6 nicht: zu dem Zeitpunkt existierte für selendis noch kein AAAA-Record, LE hat also über IPv4 validiert. Die Erneuerung Ende September ist der erste Lauf, der IPv6 überhaupt versucht.

Damit bleibt als Risiko nur, ob die Ports offen bleiben. Sie wurden am 2026-07-30 für die Ausstellung geöffnet; der Normalzustand dieser Umgebung ist, 80 und 443 aus Sicherheitsvorsicht auf die eigene IP zu beschränken. Werden sie wieder zugezogen, scheitert die Erneuerung Ende September genau wie heute Mittag — und zwar still.

Nächster Schritt: Entscheidung zwischen

  • A — Ports offen lassen bzw. zur Erneuerung wieder öffnen. Nichts umzubauen, aber alle ~60 Tage daran zu denken, und ein Fehlschlag fällt erst auf, wenn jemand die Seite aufruft. Wenn A, dann mit einem Kalendereintrag auf Mitte September, nicht auf das Ablaufdatum.
  • B — auf DNS-01 umstellen (empfohlen). Validierung über einen TXT-Record, kein offener Port nötig, läuft bei dichter Firewall durch. Braucht ein API-Token für die Zone bei IONOS, als Secret für Traefik hinterlegt. Ermöglicht zusätzlich Wildcard-Certs (*.axion1337.de), also künftige Subdomains ohne Portöffnung. Setzt voraus, dass der Traefik-Stack anfassbar ist — siehe CFGMON-02.

CFGMON-02 — Traefik, Gitea und cAdvisor sind nicht versioniert

Status: offen

Die drei laufen im Compose-Projekt thread-net-git aus /data/compose/8, einem von Portainer verwalteten Stack. Es gibt kein Repo dazu. Betroffen ist damit ausgerechnet die Infrastruktur, an der alles andere hängt:

  • Traefik — die einzige Stelle, an der Entrypoints, ACME-Resolver und Zertifikatsspeicher definiert sind. Die Resolver-Namen aus dieser Datei sind der Grund, warum ein Label certresolver=le monatelang ins Leere zeigte.
  • Gitea — hostet die Repos, in denen die Infrastruktur beschrieben wird. Das ist ein Bootstrapping-Problem: die Definition von Gitea könnte in Gitea liegen, wäre bei einem Ausfall aber genau dann nicht erreichbar, wenn man sie braucht.
  • cAdvisor — wird von Prometheus als operating_cadvisor gescrapt, ist also eine Abhängigkeit des Monitoring-Stacks, die selbst außerhalb der IaC liegt.

Nächster Schritt: Stack-Definition aus Portainer exportieren (/data/compose/8/docker-compose.yml plus zugehörige Files), in ein Repo überführen und dabei die :latest-Tags pinnen — gitea/gitea:latest und cadvisor:latest machen jeden Pull zu einem unkontrollierten Update. Beim Übertragen denselben Projektnamen thread-net-git beibehalten, sonst legt Compose neue leere Volumes an. Für Gitea zusätzlich klären, wo die Definition liegen soll, damit sie bei einem Gitea-Ausfall erreichbar bleibt.


CFGMON-03 — Prometheus-Remote-Write und Loki sind öffentlich ohne Auth

Status: offen

Prometheus läuft mit --web.enable-remote-write-receiver und Port 9090 ist veröffentlicht, weil der k3s-Cluster und der Matrix-Server dorthin pushen. Loki ist auf 3100 ebenfalls veröffentlicht.

Ein offener Remote-Write-Receiver ohne Auth erlaubt Fremden, beliebige Metriken einzuspeisen — damit lassen sich Dashboards und Alerts unbrauchbar machen — und über die Query-API alle Daten auszulesen. Bei Loki auf 3100 gilt dasselbe für Logs, die typischerweise mehr Interna enthalten als Metriken.

In monitoring/docker-compose.yml steht dazu bereits ein Warnhinweis als Kommentar, umgesetzt ist er nicht.

Nächster Schritt: Beide Ports per Hetzner-Cloud-Firewall auf die Absender einschränken. Sauberer wäre, sie gar nicht öffentlich zu binden: k3s liegt mit 10.0.0.2 im selben privaten Netz wie CFGMON (10.0.0.3), der Push könnte also über das private Netz laufen. Für den Matrix-Server auf 49.13.132.245 prüfen, ob er in dasselbe Netz aufgenommen werden kann — siehe matrix.


CFGMON-04 — Grafana-Admin-Credentials aus .env gelten nicht für die HTTP-API

Status: offen, geringe Priorität

GF_SECURITY_ADMIN_USER und GF_SECURITY_ADMIN_PASSWORD greifen nur beim allerersten Start mit leerem Volume. Der Live-Admin wurde offenbar später in der UI geändert, die Werte aus der .env sind damit funktionslos. Verifikation von Datasources und Dashboards läuft deshalb über grafana.db statt über die API.

Kein Defekt, aber eine Falle: die .env sieht aus, als wäre sie die Quelle der Wahrheit, ist es aber nicht.

Nächster Schritt: entweder das echte Admin-Passwort in die .env nachziehen und dokumentieren, dass es nur den Ersteinrichtungsfall abdeckt, oder einen Service-Account mit API-Token für Verifikationszwecke anlegen. Letzteres ist sauberer, weil dafür kein Admin-Passwort nötig ist.


Erledigt

CFGMON-05 — Monitoring-Stack unter IaC bringen · erledigt 2026-07-30

Der Stack lief aus /opt/monitoring ohne Versionierung und mit :latest-Tags. Jetzt in sorb/threadnet-operating unter monitoring/, Images gepinnt, Grafana-Datasources und 9 Dashboards provisioniert. Projektname monitoring beibehalten, dadurch blieben die Volumes erhalten.

CFGMON-06 — Grafana-Certresolver zeigte ins Leere · erledigt 2026-07-30

Das Label sagte certresolver=le, Traefik kennt den Resolver aber als letsencrypt. Traefik protokollierte Router uses a nonexistent certificate resolver und lieferte für selendis.axion1337.de sein Default-Self-Signed-Cert aus. Aus dem Altbestand in /opt/monitoring unverändert übernommen und dort mindestens seit dem 2026-07-27 vorhanden.

Behoben in threadnet-operating, Commit a400f8a. Cert von Let's Encrypt (YR2) ausgestellt, gültig bis 2026-10-28 — die Nachfolge davon ist CFGMON-01.

CFGMON-07 — Alloy verlor seine Positions-Datei bei jedem Deploy · erledigt 2026-07-30

--storage.path=/var/lib/alloy/data war gesetzt, aber ohne Volume: die Positions-Datei lag im Container-Layer. Nach jedem Recreate las Alloy alle Docker-Logdateien von vorn, worauf Loki alles älter als 7 Tage mit HTTP 400 abwies (timestamp too old, reject_old_samples). Betroffen waren nur Alt-Logzeilen bis zurück zu 2025, keine aktuellen Daten.

Behoben durch ein alloy_data-Volume, Commit edac97e. Verifiziert: Positions überleben --force-recreate, zweiter Recreate erzeugt 0 Fehler.