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threadnet-operating/monitoring
sorbandClaude Opus 4.8 1bbff5e749 feat(alerts): alert on backup failure, stalled backups and stale restore drill
There was no rule covering backups at all: a failed nightly job would have gone
unnoticed, which is precisely the silent failure management #0030 is about.
BackupJobFailed catches a failed run, BackupNotRunning catches a CronJob that
stopped scheduling, and RestoreDrillStale fires when the monthly drill stops —
an unverified backup is an assumption again, so the absence of the check is
itself worth alerting on.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 12:00:00 +00:00
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Monitoring-Stack (Operating-Host)

Prometheus + Loki + Grafana + Alloy + node-exporter fuer den Operating-Server (CFGMON). Vollstaendig provisioniert: Datasources und Dashboards liegen als Code in diesem Repo, ein docker compose up -d auf einem frischen Host stellt den kompletten Stack wieder her.

Deployment

cp .env.example .env   # Werte setzen (nur beim allerersten Start relevant)
docker network create traefik   # falls noch nicht vorhanden
docker compose up -d

ACHTUNG: Config-Aenderungen brauchen ein --force-recreate

docker compose up -d allein aktiviert keine geaenderte Config-Datei. Grund: prometheus.yml, alerts.yml und alertmanager.yml sind als einzelne Dateien gemountet, und Docker haengt so einen Mount am Inode auf. git pull schreibt eine neue Datei und benennt sie um -- neuer Inode. Der Container zeigt danach weiter auf die alte Datei und sieht die Aenderung nie. up -d merkt davon nichts (Service-Definition unveraendert -> kein Neustart), und ein SIGHUP-Reload laedt bloss den alten Inhalt erneut.

Nach jedem git pull, der eine dieser Dateien anfasst:

docker compose up -d --force-recreate prometheus alertmanager

Ob es gewirkt hat, sieht man nur im Container, nicht auf der Platte:

docker exec prometheus grep -c axion-cve /etc/prometheus/alerts.yml   # 0 = alter Inode

Nicht betroffen sind Verzeichnis-Mounts (grafana/provisioning/, grafana/dashboards/) -- die loesen bei jedem Zugriff ueber den Pfad auf. Grafana liest Provider-Definitionen allerdings nur beim Start: ein neuer Ordner in provisioning/dashboards/dashboards.yml braucht einen docker compose restart grafana. Neue oder geaenderte Dashboard-JSONs innerhalb eines bestehenden Providers werden dagegen laufend nachgezogen.

Struktur

Pfad Inhalt
docker-compose.yml Stack-Definition, Images auf feste Versionen gepinnt
prometheus/prometheus.yml Scrape-Konfiguration
loki/loki-config.yaml Loki Single-Binary-Konfiguration, 90 Tage Retention
alloy/config.alloy Docker-Log-Collection -> Loki, node-exporter -> Prometheus
grafana/provisioning/ Datasources (feste UIDs!) und Dashboard-Provider
grafana/dashboards/<ordner>/*.json Dashboards, je Unterordner ein Grafana-Ordner
cve/images.txt Liste der real deployten Images, Inventur aus dem Cluster
cve/scan-loop.sh Trivy-Scan-Schleife (24h), schreibt JSON-Reports
cve/cve-exporter.py Reports -> Prometheus-Metriken, mit First-Seen-State

Externe Abhaengigkeiten

  • Remote-Write eingehend auf :9090: k3s-Cluster und Matrix-Server pushen Metriken (flux, kube_state_metrics, synapse).
  • Log-Push eingehend auf :3100 (Loki) von externen Alloys.
  • Scrape ausgehend: k3s-Host (10.0.0.2:9100), Pterodactyl-Host (157.90.155.206:9100 + :8080).
  • cadvisor und traefik werden gescraped, laufen aber in anderen Stacks (cadvisor: Portainer-Stack thread-net-git; beide haengen im externen traefik-Netz).

Dashboards aendern

Provisionierte Dashboards sind in der UI editierbar (allowUiUpdates: true), aber die JSON-Datei im Repo ist die Quelle der Wahrheit: UI-Aenderungen muessen exportiert und committet werden, sonst gehen sie beim naechsten Datei-Update verloren.

CVE-Pipeline (gitops#47)

cve-scan scannt alle 24h die Images aus cve/images.txt mit Trivy und legt JSON-Reports in ein Volume; cve-exporter serviert sie als Metriken auf :9101, Prometheus scraped sie als Job cve_exporter. Dashboard: Security / CVE-Uebersicht (Trivy).

Der Exporter merkt sich je (CVE, Target) den Erstfund in einem persistenten State (cve_exporter_state-Volume) -- daher kommt die Spalte "erstmals gesehen". Verschwindet ein Finding, faellt der Eintrag raus (= "geschlossen").

Bei Stack-Aenderungen cve/images.txt nachziehen, sonst scannt die Pipeline an der Realitaet vorbei.

Bekanntes Problem: Alarm-Zustellung ist stummgeschaltet

Die CVE-Regeln laufen, die Alarme werden aber bewusst nicht zugestellt. In alertmanager.yml routet room="security" derzeit auf den Null-Receiver.

Grund: TrivyCriticalVuln und TrivyHighVuln erzeugen eine Alarm-Instanz pro CVE pro Image. Beim ersten Scan-Durchlauf waren das bei 14 von 29 Images bereits 59 CRITICAL und 445 HIGH. Da group_by: [alertname, instance] alle in eine Gruppe legt und matrix-alerts.py eine Matrix-Nachricht pro Alarm schickt, wird daraus ein Nachrichten-Schwall. Verschaerfend: save_state() steht in do_POST hinter der Sende-Schleife -- bricht ein Send ab (Synapse rate-limitet nach ~10 Nachrichten mit 429), wird der State nicht gespeichert, der Receiver antwortet 502 und Alertmanager wiederholt die komplette Gruppe. Die Fingerprint-Deduplizierung ist beim Retry noch leer, also wiederholt sich das.

Zum Scharfschalten sind beide Punkte noetig:

  1. Zustellung buendeln -- entweder matrix-alerts.py auf eine Sammelnachricht pro Webhook-Batch umbauen (alle fuenf Pflichtfelder je CVE als eine Zeile), oder die Regeln auf count by (target, severity) aggregieren und die CVE-Details im Dashboard lassen.
  2. save_state() inkrementell nach jedem erfolgreichen Send, plus 429-Behandlung mit Retry-After.

Danach die room="security"-Route aus alertmanager.yml entfernen.

Kleinere offene Punkte der Pipeline

  • TrivyScanStale kann ein Image, das nie erfolgreich gescannt wurde, nicht melden: ohne ersten Report gibt es keine Serie, an der time() - trivy_last_scan_timestamp haengen koennte. Ein dauerhaft fehlschlagendes Image bleibt damit still. TargetDown deckt nur den toten Exporter ab, nicht den einzelnen blinden Fleck.
  • coturn/coturn:latest ist als einziges Image ungepinnt -- Scan-Ergebnisse sind dadurch nicht reproduzierbar.
  • Der Exporter prunt den First-Seen-State bei jedem Scrape anhand der gerade gelesenen Reports. Ein transienter Lesefehler (except: continue) loescht die Erstfund-Zeitstempel des betroffenen Targets dauerhaft.

Offene Punkte / Sicherheit

  • 9090, 3100, 9100 sind auf der oeffentlichen IP ohne Auth erreichbar (Docker umgeht ufw). Per Hetzner Cloud Firewall auf die IPs der bekannten Absender einschraenken.
  • Pterodactyl-Host 157.90.155.206: node-exporter und cadvisor antworten aktuell nicht (Targets down).
  • Loki table_manager ist deprecated; Retention-Enforcement laeuft aktuell nicht ueber den Compactor -- bei Gelegenheit auf Compactor-Retention umstellen.