- Deployment guides for TURN, Authentik, Monitoring, Element, Policies - Task tracking (TASKS.md) - Element desktop setup scripts for all platforms - Installation guide Co-Authored-By: Claude Haiku 4.5 <noreply@anthropic.com>
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# Authentik als Einladungs- und Self-Registration-Layer vor MAS in ESS Community
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## Kurzurteil
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Ja — in deinem Setup ist **Authentik** technisch sinnvoll einsetzbar, aber **nicht als Ersatz für den Matrix Authentication Service**, sondern **als Upstream-OIDC-Provider vor MAS**. Das ist der sauberste Weg, weil Synapse heute eine stabile, vereinfachte Integration mit MAS hat, ESS Community zusätzliche MAS-Konfiguration ausdrücklich über `matrixAuthenticationService.additional` vorsieht, und MAS jede OIDC-konforme Upstream-Identitätsquelle unterstützt. Für ein ESS-Deployment mit delegierter Authentifizierung ist das deutlich kohärenter als eine Direktanbindung von Synapse an Authentik vorbei. citeturn31view0turn7view2turn14view1turn23search0
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Wichtig ist aber die Abgrenzung: Wenn dein einziges Problem wirklich nur lautet „im Admin-Frontend kann ich keine Registration Tokens mehr klicken“, dann **brauchst du Authentik nicht zwingend**. MAS hat weiterhin eine Admin-API mit Endpunkten für User-Registration-Tokens; der fehlende Komfort liegt also eher in der Oberfläche als in der Funktion selbst. Die API ist mit `urn:mas:admin` abgesichert und kann sowohl interaktiv als auch automatisiert benutzt werden. citeturn19search0turn28search0turn28search1turn28search2
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## Warum Authentik hier die bessere Plattform sein kann
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Der Mehrwert von Authentik entsteht dann, wenn du **mehr als nur ein Token-Feld** willst: Einladungen, Self-Service-Enrolment, E-Mail-Verifikation, Policies, Gruppen-Zuweisung, später vielleicht weitere Login-Quellen hinter derselben Oberfläche. Authentik kann selbst als OpenID Provider auftreten, aber auch als Relying Party gegenüber anderen OAuth/OIDC-Quellen arbeiten; MAS sieht dann nur noch **eine** saubere OIDC-Oberfläche, während Authentik die eigentliche Onboarding- und Policy-Logik kapselt. Das passt sehr gut zu MAS, weil MAS nach oben bewusst nur OIDC unterstützt und SAML/LDAP nicht selbst als Upstream sprechen will. citeturn21view0turn21view3turn14view1
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Für dein Ziel „potenzielle Anwender sollen sich selbst registrieren können“ ist der entscheidende Unterschied: Bei MAS-Registration-Tokens autorisierst du eine **Matrix-Registrierung**; bei Authentik autorisierst du zunächst eine **Identität im IdP**, und MAS übernimmt diese Identität anschließend per OIDC und legt daraus den Matrix-Account an. Das ist architektonisch stärker, weil dieselbe Identität später auch für andere Dienste nutzbar wird. MAS kann beim Upstream-Login den Matrix-Localpart, Display Name und E-Mail aus Claims übernehmen; für neue Nutzer gibt es dabei sogar einen expliziten Bestätigungs- bzw. Attribut-Import-Schritt. citeturn24search0turn14view0
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## Wann Authentik nicht nötig ist
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Wenn du ausschließlich einen „Einladungs-Code“ für Matrix brauchst und keinerlei separates Identitätsmanagement, dann ist die schlankere Lösung wahrscheinlich: **bei MAS bleiben und die Registration-Tokens per Admin-API verwalten**. Dafür brauchst du keinen zusätzlichen Dienst, keine zweite Postgres-Anwendung und keine zweite Policy-Oberfläche. Das ist betriebsärmer und passt gut zu kleinen Community-Setups. citeturn19search0turn28search0turn28search2
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Sobald du aber Dinge wie diese willst, kippt die Bewertung klar zugunsten von Authentik: verschiedene Onboarding-Flows, Einladungs-Links statt nackter Codes, E-Mail-Verifikation, Domain-Allow-Lists, Gruppen-Zuweisung, zentrale MFA-Politik oder später externe Identity-Sources. Authentik bringt dafür sowohl vorgefertigte Einladungs-Blueprints als auch Enrolment-Flows mit und kann bei Bedarf eigene Expression Policies für restriktivere Zulassungslogik einsetzen. citeturn21view1turn21view2turn30search3
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## Empfohlene Zielarchitektur
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Die von mir empfohlene Zielarchitektur ist:
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**Element Web / Clients → MAS → Authentik → Benutzerquelle(n)**
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Synapse bleibt dabei an MAS delegiert. Das ist genau der Pfad, den die Synapse- und MAS-Dokumentation heute unterstützen: Synapse integriert stabil mit MAS, und MAS kann wiederum Upstream-OIDC-Provider sprechen. Eine direkte Synapse-OIDC-Integration mit Authentik ist zwar technisch dokumentiert, wäre in deinem ESS/MAS-Setup aber die weniger saubere Variante, weil du damit an der in ESS bereits vorgesehenen Delegationsschicht vorbeikonfigurierst. citeturn31view0turn14view2turn14view1turn7view2
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Für Authentik selbst ist das Standardmaterial: auf Kubernetes per Helm deployen, in Produktion ein echtes PostgreSQL verwenden statt der Demo-Datenbank, und E-Mail konfigurieren, wenn du Einladungen oder Verifikations-Mails nutzen willst. Das ist wichtig, weil Authentik-Einladungen und E-Mail-basierte Enrolment-Flows ohne Mailtransport ihren eigentlichen Nutzen verlieren. citeturn34view0turn25search1
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Ein entscheidender UX-Punkt: Wenn in MAS genau **ein** Upstream-Provider konfiguriert ist und die lokale Passwortdatenbank deaktiviert wird, startet MAS den Upstream-Authentifizierungsfluss automatisch. Damit verhält sich das System für Endnutzer fast so, als wäre Authentik „direkt“ integriert, obwohl MAS weiterhin die Matrix-native Auth-Schicht bleibt. citeturn26view0
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## Konkrete Integration in ESS und FluxCD
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Der erste praktische Schritt ist, Authentik als eigene GitOps-Anwendung in Kubernetes einzuführen. Offiziell ist dafür das Helm-Chart vorgesehen; produktiv sollte die Datenbank extern bzw. operator-basiert laufen, und Mail sollte von Anfang an mitgedacht werden. Danach erzeugst du in Authentik eine **Application + OAuth2/OIDC Provider**-Kombination. Das ist der von Authentik empfohlene Weg zur Erstellung eines OIDC-Providers. citeturn34view0turn35view0
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Für den OIDC-Provider in Authentik verwendest du als Redirect-URI **nicht** die Synapse-Callback-URL aus der direkten Synapse-Dokumentation, sondern die von MAS erwartete Upstream-Callback-URL. MAS verlangt für Upstream-Provider eine stabile ULID als Provider-ID und verwendet daraus die Callback-URL `https://<auth-service-domain>/upstream/callback/<id>`. Optional kannst du zusätzlich die Backchannel-Logout-URL `https://<auth-service-domain>/upstream/backchannel-logout/<id>` hinterlegen. Authentik unterstützt für OIDC-Anwendungen Front- und Back-Channel-Logout, sofern der Provider entsprechend konfiguriert ist. citeturn14view1turn26view3turn35view1
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In ESS selbst musst du dafür **keinen Chart forken**. Die vorgesehene Stelle ist `matrixAuthenticationService.additional`. Dort gibst du MAS die Upstream-OIDC-Konfiguration und schaltest die lokale Passwortdatenbank ab, wenn Authentik der alleinige Eintrittspunkt werden soll. Genau dafür ist die ESS-Advanced-Dokumentation da. citeturn7view2
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Ein praktikabler MAS-Werteblock für deine GitOps-Struktur sieht so aus:
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```yaml
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matrixAuthenticationService:
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additional:
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10-authentik-upstream.yaml:
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config: |
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passwords:
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enabled: false
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account:
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password_registration_enabled: false
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upstream_oauth2:
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providers:
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- id: 01JVXXXXXXXXXXXXXXXAUTHN
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issuer: "https://auth.example.com/application/o/matrix-mas/"
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human_name: "Community Login"
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client_id: "mas-community"
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client_secret: "AUS_SOPS_SECRET"
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token_endpoint_auth_method: client_secret_post
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scope: "openid profile email"
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fetch_userinfo: true
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on_backchannel_logout: logout_browser_only
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claims_imports:
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localpart:
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action: require
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template: "{{ user.preferred_username }}"
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# Nur für Bestandskonten und nur nach Pilotphase:
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# on_conflict: set
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displayname:
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action: force
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template: "{{ user.name }}"
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email:
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action: force
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template: "{{ user.email }}"
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```
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Die inhaltliche Grundlage dafür kommt direkt aus den MAS-Upstream-OIDC-Dokumenten: Provider-`id` als ULID, `issuer`, `client_id`, `client_secret`, Scope, optionale UserInfo-Nutzung und Claim-Mapping für `localpart`, `displayname` und `email`. ESS injiziert genau solche zusätzlichen MAS-Dateien über `matrixAuthenticationService.additional`. citeturn14view1turn14view0turn13view5turn7view2
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Für das eigentliche Onboarding in Authentik hast du zwei gute Varianten. Wenn du das MAS-Token-Modell möglichst ähnlich nachbauen willst, nimmst du **Invitations**. Authentik kann Einladungs-URLs an konkrete Empfänger senden oder generische Einladungslinks bereitstellen, bei denen Benutzer ihre Credentials selbst festlegen. Wenn du eher echte Self-Service-Registrierung willst, nimmst du einen Enrolment-Flow, optional mit E-Mail-Verifikation. Beide Muster sind offiziell dokumentiert; es gibt sogar vorgefertigte Blueprints für invitation-based enrollment und Beispiel-Flows für Enrolment mit oder ohne E-Mail-Verifikation. citeturn21view1turn21view2
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Wenn du bei der Benutzerführung in Element noch glatter werden willst, kannst du optional in Element Web `sso_redirect_options` setzen, damit Nutzer auf der Login- oder Welcome-Seite sofort in den OIDC-/SSO-Flow gehen. Das ist kein Muss — MAS kann bei einem einzigen Upstream-Provider ohnehin automatisch weiterleiten — aber es verbessert den Eindruck eines „SSO-only“-Setups. citeturn15view4turn26view0
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Ein optionaler Element-Web-Block dafür wäre:
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```json
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{
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"sso_redirect_options": {
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"on_login_page": true,
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"on_welcome_page": true
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}
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}
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```
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## Risiken und Fallstricke
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Der heikelste Punkt ist die **Abbildung auf bestehende Matrix-Konten**. MAS kann Upstream-Identitäten an vorhandene lokale Nutzer binden, wenn der gemappte `localpart` passt. Standardmäßig verweigert MAS diese Verknüpfung aber; dafür gibt es `claims_imports.localpart.on_conflict` mit Werten wie `set`, `add` oder `replace`. Die Dokumentation warnt ausdrücklich davor, dass das bei unsauberem Mapping ein Account-Takeover-Risiko werden kann. In der Praxis heißt das: `on_conflict` nur dann einschalten, wenn du sicher garantieren kannst, dass Authentik-`preferred_username` oder ein anderes Attribut **eindeutig und dauerhaft** dem gewünschten Matrix-Localpart entspricht. citeturn26view2turn14view0
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Der zweite Betriebsfallstrick ist GitOps-spezifisch: Änderungen und Ergänzungen im `upstream_oauth2.providers`-Block synchronisiert MAS beim Start in seine Datenbank, **Entfernungen** aber nicht automatisch. Wenn du einen Provider wieder herausnimmst oder umbenennst, brauchst du zusätzlich `mas-cli config sync --prune`. Für FluxCD ist das wichtig, weil „Config aus Git gelöscht“ hier nicht automatisch „Provider aus MAS-DB gelöscht“ bedeutet. citeturn27search1turn13view5
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Der dritte Punkt betrifft Logout-Semantik. Sowohl MAS als auch Authentik können OIDC-Logout verarbeiten, aber du solltest den Modus bewusst wählen. `logout_all` in MAS ist am konsequentesten, kann aber auch Sessions beenden, die aus derselben Upstream-Sitzung stammen und über andere Flows erzeugt wurden. `logout_browser_only` ist meist die konservativere Wahl für einen ersten Rollout. Auf Authentik-Seite kannst du zusätzlich vollständiges Single Logout aktivieren, wenn Logout aus einer Anwendung auch die Authentik-Sitzung selbst und andere verbundene Anwendungen beenden soll. citeturn26view0turn35view1
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Falls du Authentik doch nicht einführst und stattdessen bei MAS-Registration-Tokens bleibst, solltest du den ESS-Hinweis ernst nehmen: `account.password_registration_email_required: false` darf auf einem öffentlich föderierenden System nur zusammen mit Einschränkungen wie `registration_token_required: true` benutzt werden, sonst läufst du direkt in Missbrauch und Spam. MAS selbst dokumentiert dieselben Schalter im `account`-Block: Passwort-Registrierung ist standardmäßig aus, E-Mail-Pflicht standardmäßig an, Registration-Token-Pflicht standardmäßig aus. citeturn7view2turn13view0turn13view1turn13view2
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## Praktische Entscheidung
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Wenn dein Zielbild lautet **„Einladungen, Self-Service, Verifikation, Gruppen, spätere Erweiterbarkeit“**, dann ist meine klare Empfehlung: **Authentik vor MAS**. Das ist in ESS Community sauber integrierbar, nutzt die offiziell vorgesehenen Konfigurationspfade und hält Synapse in der heute empfohlenen MAS-Architektur. citeturn7view2turn31view0turn14view1
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Wenn dein Zielbild dagegen nur lautet **„ich will wieder Registration Tokens vergeben können, aber ohne zweiten IdP zu betreiben“**, dann ist die wirtschaftlichere Lösung sehr wahrscheinlich: **MAS Admin API automatisieren statt Authentik einführen**. Funktional ist das möglich; der fehlende Baustein ist nur die Bedienoberfläche, nicht die darunterliegende Token-Funktion. citeturn19search0turn28search0turn28search2
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## Offene Punkte und Grenzen
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Die produktseitigen Integrationsfragen sind gut durch die offiziellen Dokumentationen abgedeckt. Was ich in diesem Bericht bewusst generisch gehalten habe, sind deine **konkreten Datei- und Pfadnamen im GitOps-Repo** sowie die **genaue Secret-Aufteilung** zwischen ConfigMap und SOPS-Secret. Die technische Empfehlung steht trotzdem fest: MAS bleibt die Matrix-Schicht, Authentik wird der Upstream-IdP, und die Integration erfolgt über `matrixAuthenticationService.additional` in ESS. citeturn7view2turn14view1
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