docs(issues): #0099 - measured, and the answer is neither panic nor precaution

The issue insists on measuring before building, so: the import was Element Web
1.12.17 in May, upstream is at v1.12.26, and GHSA-wrcp-5v3v-3j6v has been open since
2026-07-20 with "affected: < v1.12.22". We are inside that range. The other five
advisories concern 1.11.x and do not.

Severity is medium and the attack needs the client pointed at a malicious homeserver,
which our users have no reason to do. But the precondition is reachable:
disable_custom_urls is not set, so Element accepts an arbitrary homeserver by default,
and the desktop builds are handed out.

So the honest answer is overdue rather than urgent: a fork without a merge path took
four weeks to not close a known hole, which is exactly the latency this issue names as
the real problem.

One mitigation is available today and independent of the fork question - setting
disable_custom_urls removes the precondition for our users in one line. With
federation closed it is a reasonable setting on its own merits.
This commit is contained in:
Thore Cimbal
2026-08-19 12:00:00 +00:00
parent 739e919dcc
commit 5297104846
@@ -35,3 +35,49 @@ Das ergibt eine unangenehme Kette mit gitops#22 (Advisory-Monitoring): Wir würd
Zusammenhang: gitops#22 (Advisory-Monitoring) ist die Erkennung, dieses Issue die Reaktionsfähigkeit. Das eine nützt wenig ohne das andere.
*Gefunden am 2026-08-06 beim Vermessen der Merge-Reibung (Arbeitspaket 3 aus #7).*
## Schritt 1 beantwortet 2026-08-19 — es ist keine Vorsorge mehr
Das Issue verlangt ausdrücklich „zuerst messen, nicht bauen". Gemessen:
**Wir sind neun Veröffentlichungen zurück.** Import war Element Web **1.12.17**
(2026-05-10); Upstream steht bei **v1.12.26** (2026-08-18).
**Und es gibt eine offene Sicherheitsmeldung, die uns betrifft:**
| | |
|---|---|
| Advisory | `GHSA-wrcp-5v3v-3j6v` |
| veröffentlicht | **2026-07-20** (vier Wochen offen) |
| Einstufung | medium |
| Inhalt | Ein bösartiger Homeserver kann über die Startseite HTML in Element Web einschleusen |
| betroffen | **< v1.12.22** — wir laufen 1.12.17 |
Die übrigen fünf Advisories im Projekt betreffen ältere Stände (≤ 1.11.x) und damit
nicht uns.
### Einordnung — real, aber schmal
Der Angriff setzt voraus, dass der Client auf einen **bösartigen Homeserver** zeigt.
Unsere Nutzer verwenden ihn gegen den eigenen Server, und Föderation ist seit
[ADR-0021](../adr/0021-foederation-geschlossen.md) geschlossen.
**Aber die Voraussetzung ist erreichbar:** `disable_custom_urls` ist in
`element-values.yaml` **nicht gesetzt**, Element erlaubt damit standardmäßig die
Eingabe eines beliebigen Homeservers — und die Desktop-Builds werden verteilt. Wer
sich mit unserem Client woanders anmeldet, ist ungeschützt.
### Was daraus folgt
Die Antwort auf „dringend oder Vorsorge" lautet: **weder Panik noch Vorsorge, sondern
überfällig.** Ein Fork ohne Merge-Weg hat vier Wochen gebraucht, um eine bekannte
Lücke *nicht* zu schließen — genau die Zeitspanne, die dieses Issue als das
eigentliche Problem benennt.
**Sofort möglich, unabhängig vom Merge-Problem:** `disable_custom_urls: true` setzen.
Das nimmt dem Advisory für unsere Nutzer die Voraussetzung, kostet eine Zeile und
berührt die Fork-Frage nicht. Ob fremde Homeserver überhaupt erlaubt sein sollen, ist
ohnehin eine eigene Entscheidung — bei geschlossener Föderation liegt „nein" nahe.
Schritte 24 (Upstream als Remote, Graft-Versuch, Patch-Auftragsverfahren) bleiben
offen; sie sind der eigentliche Umfang dieses Issues.