Die letzte Ausnahme von ADR-0002 ist erledigt. Sie bestand, weil CFGMON git.lab nicht erreichte; mit dem Site-to-Site-Tunnel (ADR-0004) ist der Grund weg. Umgezogen mit dem Werkzeug der ersten Migration (verfahren/issue-migration/ migrate.py), damit derselbe Fusstext und dieselbe Idempotenz gelten: - sorb/management#1 (offen) -> management#25 - sorb/management#2 (geschlossen) -> management#26, mit allen 11 Kommentaren Original-Autor und -Zeitstempel sind erhalten (der Admin-Token darf created_at setzen); die Gitea-Issues sind geschlossen und verweisen auf ihr Gegenstueck. Der Gitea-Tracker ist damit leer. Issue-Vorlage konvertiert statt kopiert: Gitea nutzt YAML-Issue-Forms, GitLab Markdown-Templates. Die Feld-Begruendungen - der eigentliche Wert der Vorlage, weil jedes Feld fuer eine real schiefgegangene Uebergabe steht - sind als Kommentare erhalten. .gitea/ ist entfernt, damit dort keine neuen Uebergaben mehr angelegt werden koennen. Nachgezogen: README, roadmap, CLAUDE.md, ADR-0002 (Ausnahme durchgestrichen + als zurueckgebaut markiert), ADR-0004 (Ernte eingeloest), hosts/overmind.md, hosts/cfgmon.md, verfahren/README.md, verfahren/deploy-uebergabe.md. 55 relative Links geprueft, keiner tot. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com> Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01PKhFj1S3UdD6xL2fbWPeYj
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# 0004 — Site-to-Site-VPN Hetzner-Projektnetz ↔ Lab, schaltbar über die UDM
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**Status:** akzeptiert (umgesetzt und abgenommen 2026-08-01, Testreihe 1–7 in [management#12](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/issues/12)) · **Datum:** 2026-08-01 · **Entscheider:** sorb
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## Kontext
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Das Lab ist die Quelle der Wahrheit (ADR-0002), aber die Hetzner-Hosts erreichten
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`git.lab` nicht — das erzwang beim Cutover die Übergabe-Issue-Ausnahme. Ein
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dauerhafter Zugang von exponierten Servern ins Heimnetz soll es trotzdem nicht sein.
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## Entscheidung
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Ein **eigener WireGuard-Tunnel** (getrennt vom Roadwarrior) verbindet das
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Hetzner-Projektnetz `10.0.0.0/24` mit dem Lab-VLAN `10.58.73.0/24`. Der An/Aus-Schalter
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liegt in der UniFi-UI; die Hetzner-Seite ist passiv und kann den Tunnel nicht selbst
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öffnen (Bedarfsfall-Prinzip, Kontrolle im Lab).
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### Wie es tatsächlich gebaut wurde (Architektur v2)
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Der ursprüngliche Entwurf sah die **UDM als Initiator** gegen einen WireGuard-Listener
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auf CFGMON vor. UniFi bietet Site-to-Site jedoch nur als OpenVPN/IPsec an; WireGuard
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existiert dort ausschließlich als **Server** — dafür mit der Option „Networks Behind
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Client". Die Richtung wurde deshalb gedreht:
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| **UDM** | zweiter WG-**Server** „Matrix", UDP **51841**, Tunnelnetz **10.58.75.0/24**, „Alternate Address for Clients" = `178.25.213.70` |
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| **Client „Hetzner"** | `10.58.75.2`, **Networks Behind Client = `10.0.0.0/24`** |
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| **CFGMON** | WG-**Client/Initiator**, dauerhaft aktiv (`enable`) + `PersistentKeepalive 25`; AllowedIPs nur `10.58.73.0/24, 10.58.75.1/32`; Split-DNS nur `~lab` → `10.58.73.1`; `ip_forward` + iptables-ACCEPT in `DOCKER-USER` (ufw ist dort inaktiv), **kein NAT** |
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| **Fritzbox** | Portfreigabe UDP **51841** → `192.168.178.20` |
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| **Hetzner** | Netz-Range auf **`10.0.0.0/8`** erweitert, Route `10.58.73.0/24 → 10.0.0.3` — damit erreichen alle Server im Netz das Lab **ohne eigene Konfiguration** |
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| **UniFi-Firewall** | Trennung vom Roadwarrior über **Quell-/Ziel-IP** (`10.58.75.0/24` + `10.0.0.0/24`), nicht über eine eigene Zone: erlaubt sind nur `10.58.73.17:443` (git.lab/Registry) und `10.58.73.1:53` (DNS); IoT und Arbeit sind für alle VPNs komplett gesperrt |
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## Konsequenzen
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- ✅ **Eingelöst am 2026-08-02 (LABNET-03, [#13](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/issues/13)):**
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Übergabe-Issues können nicht nur umziehen — sie sind umgezogen
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([#25](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/issues/25),
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[#26](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/issues/26)), der Gitea-Tracker ist
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leer, die Vorlage liegt als GitLab-Issue-Template, und die Ausnahme aus ADR-0002 ist
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zurückgebaut. Damit hat dieser Tunnel seinen ersten inhaltlichen Zweck erfüllt.
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- Abschaltung wirkt in **unter 4 s**, Rückkehr nach dem Einschalten in **~8 s** ohne
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Eingriff auf der Hetzner-Seite (gemessen 2026-08-01 23:21–23:23).
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- Ein kompromittierter Hetzner-Host sieht bei offenem Tunnel nur git.lab:443 und den
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Lab-DNS; bei geschlossenem Schalter gar nichts.
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- Preis der Richtungsdrehung: eine Portfreigabe am Heimanschluss (im Ursprungsentwurf
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nicht nötig). Bewertung: akzeptabel, da nur UDP 51841 und WireGuard auf unbekannte
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Peers still schweigt.
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- Der TURN-Rotations-CronJob trifft nur bei eingeschaltetem Tunnel auf git.lab — seine
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Gitea-PR-Ausnahme bleibt bewusst bestehen.
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**Nachtrag 2026-08-02:** Die Ausnahme besteht weiter, wird aber nicht mehr von Hand
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aufgelöst. Der Schedule-Job `canonize_rotation` im gitops-Repo holt die Rotation
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täglich von git.lab aus nach. Damit hängt sie nicht mehr am Tunnelzustand — der
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Job läuft im Lab und erreicht Gitea öffentlich. Das war der eigentliche Grund für
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die Ausnahme; sie ist jetzt automatisiert statt terminiert.
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- game.axion1337.de profitiert erst nach Aufnahme in den vSwitch (GAME-01).
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## Verworfene Alternativen
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- **UDM als Initiator** (Ursprungsentwurf): von UniFi nicht angeboten.
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- Einzelne Roadwarrior-Profile pro Server: Schalter läge auf den exponierten Hosts,
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Key-Streuung, kein Site-Routing.
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- Tunnel dauerhaft an: widerspricht dem Bedarfsfall-Prinzip ohne echten Gewinn.
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- git.lab öffentlich exponieren: größte Angriffsfläche, klar verworfen.
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- Eigene UniFi-Zone für den Tunnel: technisch nicht möglich (VPN-Server bleiben in der
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VPN-Zone), siehe [AAR Lab-Seite](../verfahren/aar/2026-08-01-labnet02-lab.md).
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