Standing exception to ADR-0001 (everything is push-mirrored to Gitea). The handbook necessarily maps the infrastructure, the backup locations and where the keys are kept; mirroring it onto the internet-facing host that is itself one of the covered failure cases would hand a post-compromise attacker their next step. Confidentiality over availability, with a local clone closing the availability gap. Records the rejected alternatives so the question does not reopen. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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type: issue
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id: "0030"
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status: in-progress
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created: 2026-08-06
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milestone: M1
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priority: medium
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area: security
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gitlab_iid: "30"
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related: [docs/adr/0016-notfallhandbuch-nicht-spiegeln.md]
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# Der Restore ist nie geprobt — Sicherungen sind bisher eine Vermutung
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> Import aus [management#30](https://git.lab/axion1337.chat/management/-/issues/30) (2026-08-11). Kommentare und Verlauf bleiben dort; kanonisch ist ab jetzt diese Datei (ADR-0012).
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Es wird gesichert: jeden Sonntag, alle Dienste, drei Versionen vorgehalten, GitLab auf Overmind mit Datenbank **und** Volumes nach MinIO auf dem DSM. Das ist mehr, als die meisten haben.
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**Was fehlt, ist der Beweis, dass sich daraus etwas wiederherstellen lässt.** Es gibt kein dokumentiertes Verfahren und keinen je durchgespielten Versuch. Eine Suche über `docs/` und `verfahren/` findet nur Erwähnungen in `install.md` — keine Anleitung, keine Protokolle.
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## Warum das der wichtigste der offenen Punkte ist
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Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine **Vermutung**. Die typischen Fehler zeigen sich ausschließlich beim Zurückspielen und nie beim Sichern:
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- die Datenbank ist gesichert, aber ohne das Volume mit den Uploads ist sie wertlos
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- der Dump ist da, aber der Verschlüsselungsschlüssel lag nur auf dem Host, der weg ist
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- es liegen drei Versionen, aber alle drei sind seit Wochen leer, weil ein Pfad umgezogen ist und keiner es gemerkt hat
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- niemand weiß, in welcher Reihenfolge die Dienste hochkommen müssen
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Der letzte Punkt ist hier besonders relevant: **Der SOPS-age-Schlüssel entschlüsselt alle Secrets im Cluster.** Wenn der nur an einer Stelle liegt, ist die Frage nicht, ob die Sicherung funktioniert, sondern ob sie überhaupt etwas nützt.
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## Was zu tun ist
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1. **Zuerst das Billigste:** stichprobenartig in die aktuellen Sicherungen hineinschauen. Sind sie plausibel groß? Enthalten sie, was sie sollen? Das findet stille Ausfälle sofort.
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2. Ein echtes Wiederherstellungsverfahren schreiben — als Ablauf, nicht als Prosa: welcher Dienst zuerst, woher der SOPS-Schlüssel, woher der kubeconfig.
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3. **Einmal wirklich durchspielen**, gegen eine Wegwerf-Umgebung, nicht gegen die Produktion. Was dabei fehlt, ist das Ergebnis.
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4. Ergebnis als Verfahren in `verfahren/` ablegen und danach in bekanntem Abstand wiederholen.
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⚠️ Bewusst **nicht** vorschlagen: die Sicherung erweitern, bevor die vorhandene geprüft ist. Mehr zu sichern, ohne zu wissen, ob das Vorhandene trägt, verschiebt das Problem nur.
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## Grenzen dieses Issues
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Ich kenne den Sicherungsaufbau nur aus deiner Beschreibung und einem Screenshot, nicht aus eigener Anschauung. Der erste Schritt ist deshalb Bestandsaufnahme, nicht Bewertung.
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*Aufgenommen am 2026-08-06 bei einer Bestandsaufnahme der Sicherheitslage.*
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## Schritt 1 erledigt 2026-08-14 — Bestandsaufnahme (Cluster-Seite)
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Wie im Issue gefordert zuerst „das Billigste": in die vorhandenen Sicherungen hineingeschaut,
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nichts erweitert. Geprüft wurde die **Matrix-Cluster-Seite** (Hetzner/K3s); die Homelab-Seite
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(GitLab auf Overmind → MinIO/DSM) ist von hier nicht erreichbar und weiterhin ungeprüft.
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**Befund: die Sicherungen selbst sind besser als vermutet.** Drei nächtliche CronJobs, alle
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`Complete`, keiner suspendiert, alle **off-host** per Borg auf eine Hetzner Storage Box
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(`u641795@…your-storagebox.de:23`) — also genau das Muster, das #0010 für Gitea erst plant:
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| Job | Zeit | Ziel-Repo | Volumen (letzter Lauf) | Bewertung |
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| `synapse-backup` (matrix) | 03:00 | `/./synapse-backup` | 199,5 MB, 247 Dateien, Dedup-Delta 3,7 MB | plausibel ✅ |
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| `authentik-backup` (authentik) | 03:15 | `/./authentik-backup` | ~150 MB gesamt, Delta ~15 MB | plausibel ✅ |
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| `wikijs-backup` (matrix) | 03:30 | `/./wikijs-backup` | 223 kB | plausibel ✅ (nur Postgres; die Wiki-**Inhalte** liegen per git-storage in Gitea/git.lab) |
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Retention greift nachweislich (`borg prune`, 7 daily / 4 weekly / 6 monthly, „Deleted data"
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in den Logs). Kein stiller Ausfall, keine leeren Archive — die Sicherung ist **keine bloße
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Vermutung mehr**, zumindest was Existenz und Inhalt angeht.
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### ⚠️ Kritischer Befund: Zirkelabhängigkeit beim age-Schlüssel
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Genau das vom Issue vorhergesagte Muster („der Dump ist da, aber der Schlüssel lag nur auf dem
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Host, der weg ist") liegt real vor:
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1. Zum **Lesen** der Borg-Repos braucht man Borg-Passphrase **und** SSH-Key.
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2. Beide liegen in `synapse-backup-secret.yaml` / `authentik-backup-secret.yaml` — **SOPS-verschlüsselt**.
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3. Entschlüsselbar ist das nur mit **einem einzigen** age-Schlüssel
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(Empfänger `age14l0hw…`, siehe `.sops.yaml`).
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4. Dieser private Schlüssel existiert an **genau zwei Orten**, und beide sind „heiß":
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- `sops-age`-Secret in `flux-system` — **im Cluster, den das Backup schützen soll**
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- `~/.age/keys.txt` auf sorbs Mac — **ein einzelnes Gerät**
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**Folge:** Gehen Cluster und Mac zusammen verloren (Totalschaden Hetzner + Laptop weg/defekt),
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sind **alle drei Borg-Repos dauerhaft unlesbar**. Die Sicherungen wären technisch einwandfrei
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und trotzdem wertlos. Eine Suche über `docs/` und `hosts/` findet **keine** dokumentierte
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Auslagerung (Escrow, Offline-Kopie, Passwort-Manager) des Schlüssels.
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**Billigste wirksame Gegenmaßnahme (vor jedem Restore-Test):** eine **kalte Kopie** des
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age-Schlüssels außerhalb von Cluster und Mac anlegen — Passwort-Manager und/oder Ausdruck an
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sicherem Ort — und die Fundstelle in `hosts/` dokumentieren (nur *wo*, nie der Wert). Erst danach
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lohnt der eigentliche Restore-Durchlauf, sonst probt man einen Ablauf, dessen Voraussetzung
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selbst ungesichert ist.
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### Nächste Schritte (unverändert nach Issue-Plan)
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2. Restore-Verfahren schreiben (Reihenfolge, Herkunft von age-Key und kubeconfig).
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3. Einmal gegen eine Wegwerf-Umgebung durchspielen.
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4. Ergebnis nach `verfahren/` und Wiederholungsrhythmus festlegen.
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## Update 2026-08-14 — age-Schlüssel ist ausgelagert (Befund entschärft)
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sorb bestätigt: der private age-Schlüssel liegt **zusätzlich im Passwort-Vault**, also außerhalb
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von Cluster und Mac. Damit ist die oben beschriebene Zirkelabhängigkeit **aufgelöst** — ein
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gleichzeitiger Verlust von Hetzner-Host und Laptop macht die Borg-Repos nicht mehr unlesbar.
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Der Befund bleibt hier stehen, weil die Kette (Backup lesen → Borg-Passphrase → SOPS → **ein**
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age-Schlüssel) beim Schreiben des Restore-Verfahrens explizit auftauchen muss: der Vault ist
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Teil des Wiederherstellungswegs, nicht nur Nebensache.
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**Zu ergänzen beim Verfahren (Schritt 2):** Fundort des Schlüssels benennen (nur *wo*, nie der
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Wert) und im Restore-Ablauf als ersten Schritt führen — ohne ihn ist kein weiterer Schritt
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möglich.
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## Restaufwand nach heutiger Bestandsaufnahme
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Schritt 1 (Bestandsaufnahme) ist erledigt und positiv ausgefallen; Schritt 2–4 stehen aus:
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Restore-Verfahren schreiben, einmal gegen eine Wegwerf-Umgebung durchspielen, Ergebnis nach
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`verfahren/` und Wiederholungsrhythmus. Die Homelab-Seite (GitLab auf Overmind → MinIO/DSM)
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ist weiterhin ungeprüft — von der Hetzner-Seite aus nicht erreichbar.
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## Schritt 2 erledigt 2026-08-14 — Restore-Verfahren geschrieben
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[`docs/wiki/deployment/restore.md`](../wiki/deployment/restore.md) — als Ablauf, nicht als Prosa:
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Voraussetzungen (age-Key aus dem Vault zuerst), Fundort und Layout der drei Borg-Repos,
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Bootstrap-Reihenfolge (Host/K3s → die zwei manuellen Secrets `sops-age` + `flux-system` → Flux →
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`infra-apps` → production/authentik/monitoring), Daten-Rückspielung und Verifikation.
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**Abweichung vom Issue-Wortlaut:** abgelegt unter `docs/wiki/deployment/` statt `verfahren/` —
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dort liegt bereits die Deploy-Übergabe, nur `docs/**` wird von `validate.py` geprüft, und die
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Seite ist über den Wiki-Index auffindbar. `verfahren/` enthält bislang ausschließlich Skripte.
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**Zwei Erkenntnisse beim Schreiben, die vorher nicht dokumentiert waren:**
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1. **Flux zieht aus Gitea (rohana), nicht aus git.lab.** Ist rohana beim Ausfall ebenfalls weg,
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hängt der Wiederanlauf an einem Host, der gar nicht Teil des Backup-Konzepts ist — dann muss
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zuerst eine erreichbare Git-Quelle hergestellt und `gotk-sync.yaml` umgebogen werden. Im
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Verfahren als Warnung vermerkt.
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2. **Konsumenten müssen vor dem `pg_restore` heruntergefahren werden.** Synapse/MAS/Authentik/
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Wiki.js legen beim Start ein leeres Schema an, gegen das ein Restore kollidiert.
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Ebenfalls festgehalten: Borg nutzt `repokey-blake2`, die Passphrase allein genügt (keine separate
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Schlüsseldatei), und Passphrase/SSH-Key sind **ohne Cluster** per `sops -d` aus einem lokalen
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Clone lesbar — der age-Key aus dem Vault ist damit tatsächlich der einzige harte Startpunkt.
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**Offen: Schritt 3** (einmal gegen eine Wegwerf-Umgebung durchspielen) und **Schritt 4**
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(Wiederholungsrhythmus). Das Verfahren ist bis dahin abgeleitet, aber unerprobt.
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## Schritt 3 (teilweise) erledigt 2026-08-14 — Restore-Probe bestanden
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Eigenes Repo **`git.lab/axion1337.chat/notfallhandbuch`** angelegt (Wunsch sorb): Einstiegs-
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README, das Verfahren (`restore-matrix.md`) und ein menügeführtes Werkzeug (`notfall.sh`).
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Das Verfahren wurde aus `docs/wiki/deployment/` dorthin verschoben — hier steht nur noch ein
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Zeiger. Begründung: im Ernstfall will man **einen** Clone, nicht drei Repos absuchen.
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**Der Beweis, den dieses Issue verlangt, ist für die Datenbanken erbracht.** `notfall.sh`
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Stufe 3 spielt die Sicherungen in eine **Wegwerf-Postgres im Pod** zurück — isoliert, die
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Produktion bleibt unberührt, beliebig wiederholbar:
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| Repo | Datenbank | zurückgespielte Zeilen |
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|---|---|---|
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| synapse-backup | `synapse` | **31.908** |
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| synapse-backup | `matrixauthenticationservice` | **16.085** |
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| authentik-backup | `authentik` | **325.149** |
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| wikijs-backup | `wiki` | **251** |
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Die Sicherungen sind damit **keine Vermutung mehr** — sie wurden tatsächlich zurückgespielt.
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**Entwurfsentscheidungen des Werkzeugs (bewusst, nicht beiläufig):**
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- Arbeit läuft **im Cluster**, nicht auf dem Laptop: `axion-backup:v2` bringt borg + pg-Tools
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mit, die Backup-Secrets verlassen den Cluster nicht, lokal genügt `kubectl`.
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- `whiptail` wird genutzt **falls vorhanden**, sonst Textmenü — ein Notfallwerkzeug darf nicht
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mit „installier erst ein Paket" beginnen (auf dem Mac fehlt whiptail).
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- **Bestehenskriterium ist die Zeilenzahl, nicht der Exitcode.** Die erste Fassung meldete bei
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fehlgeschlagenem `pg_restore` fälschlich „OK" (Pipe verschluckte den Code) — genau der
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stille Ausfall, den dieses Issue beschreibt, nur im Prüfwerkzeug selbst. Behoben und
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gegengetestet.
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**Weiterhin offen (Rest von Schritt 3 + Schritt 4):**
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- **Phase A/B nie durchgespielt:** Wiederanlauf auf leerem Host (K3s, die zwei Bootstrap-
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Secrets, Flux) ist abgeleitet, nicht getestet — das braucht eine Wegwerf-Umgebung.
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- **Synapse-Medien** (`media_store` → PVC) nicht erprobt; ohne sie sind Bilder in Räumen tote Links.
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- **Wiederholungsrhythmus** festlegen (Stufe 3 ist gefahrlos → z.B. monatlich).
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- Homelab-Seite (GitLab/Overmind → MinIO/DSM) weiterhin ungeprüft.
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**Keine Spiegelung — bewusste Ausnahme (Entscheidung sorb 2026-08-14):** Anders als alle
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übrigen Repos wird das Notfallhandbuch **nicht** nach Gitea gespiegelt. Es beschreibt die
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Infrastruktur, den Ablageort der Sicherungen und wo die Schlüssel liegen; auf dem öffentlich
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erreichbaren Gitea wäre es bei einer Kompromittierung des Stacks genau die Landkarte, die ein
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Angreifer braucht. Vertraulichkeit vor Verfügbarkeit. (Meine ursprüngliche Empfehlung, zu
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spiegeln, war damit falsch — sie hatte nur die Verfügbarkeit im Blick.) Die Verfügbarkeitslücke
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— git.lab ist nur im Lab erreichbar — wird über einen **lokalen Clone** abgedeckt, nicht über
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einen Mirror. Begründung steht im README des Notfallhandbuchs, damit sie nicht erneut
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"wegoptimiert" wird.
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Das ist eine **dauerhafte Ausnahme von der Spiegel-Topologie** (ADR-0001) und daher als
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**ADR-0016** festgehalten.
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