Die Konventionen stehen kanonisch in CLAUDE.md, aber eine Session liest sie nur, wenn sie dazu aufgefordert wird. Diese fuenf Bloecke sind die Aufforderung: Session-Start, Host-Session, Deploy-Uebergabe, Abschluss, Entscheidungsvorlage. Zwei Gestaltungsentscheidungen, beide aus Fehlern dieser Woche: Die Bausteine VERWEISEN auf die Regeln, statt sie zu wiederholen. Waeren sie ausgeschrieben, gaebe es eine zweite Fassung, die driftet - genau das ist am 2026-08-02 passiert, als gitops/CLAUDE.md 'keine Gitea-Ausnahme mehr' behauptete, waehrend management/CLAUDE.md zwei nannte. Und hoechstens acht Zeilen je Block, maschinell geprueft. Der Test ist banal: Wer zum Kopieren scrollen muss, benutzt es nicht. Der Host-Block musste dafuer zweimal umgeschrieben werden; die Deploy-/AAR-Zeile ist rausgeflogen und steht jetzt als Prosa daneben - Prosa muss niemand kopieren. Die Inhalte sind nicht ausgedacht, sondern die Fehler der Woche: erfundene Theme-Paletten statt gelesener Quelle, ein Sweep nach dem Pfad statt nach dem Namen, ein zur Haelfte gelesenes Issue samt uebersehenem Korrekturkommentar, die .netrc-gegen-PRIVATE-TOKEN-Falle und der Ping, der immer fehlschlaegt. Pflegeregel dabei: ergaenzt wird ein Baustein, wenn derselbe Fehler ZWEIMAL passiert ist - nicht vorsorglich. Sonst wachsen sie, bis sie niemand mehr kopiert. Verlinkt aus CLAUDE.md und verfahren/README.md. 59 relative Links geprueft, keiner tot. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com> Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01PKhFj1S3UdD6xL2fbWPeYj
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CLAUDE.md — übergreifende Arbeitskonventionen (kanonisch)
Diese Datei gilt für jede Claude-/Agenten-Session in allen Projekten der
Gruppe (axion1337.chat-Stack, ThreadNet-Repos, CFGMON/threadnet-operating,
Homelab). Projekt-Repos haben eigene CLAUDE.mds für ihre Spezifika (z. B. die
ESS-/Flux-Details in „ThreadNet Server Suite" = axion1337.chat-gitops) — bei
Widerspruch gilt für Arbeitsweise und Prozess diese Datei.
Für Sessions ohne Lab-Zugang (CFGMON, MATRIX, …): dieses Repo ist als Push-Mirror unter
https://rohana.axion1337.de/sorb/managementvon überall lesbar — dort diese Datei und die ADRs nachschlagen. Nur pushen ist tabu.📋 Kopierbare Kurzfassungen zum Voranstellen: verfahren/textbloecke.md — Session-Start, Host-Session, Deploy-Übergabe, Abschluss, Entscheidungsvorlage. Diese Datei hier bleibt die Quelle; die Bausteine verweisen nur darauf.
Projektrealitäten (Stand 2026-08-01)
Das Lab ist die Quelle der Wahrheit (ADR-0002):
- Kanonische Repos liegen auf
git.lab/axion1337.chat/*(nur im Lab/VPN auflösbar). Gitea/rohana wird per Push-Mirror beliefert und bleibt Flux-Source, Container-/npm-Registry und Release-Download (ADR-0001). - Warum überhaupt zwei Orte — und warum das kein Altbestand ist: Auf git.lab liegen die Baupläne, auf Gitea eine Kopie, die der Cluster ohne verfügbares Lab erreicht. Der Hetzner-Cluster muss sich bauen und neu ausrollen lassen, wenn das Homelab aus ist, im Umbau steckt oder niemand zu Hause ist — er darf deshalb nicht von einem Host abhängen, der nur im Lab antwortet. ⚠️ Die Flux-Quelle nicht „geradeziehen" auf git.lab: Das sähe aufgeräumter aus und würde die Verfügbarkeit der Produktion an das Lab koppeln — genau das, was die Trennung verhindert.
- Nie direkt zu Gitea pushen (gespiegelte Repos) — der Mirror überschreibt per Force.
- Gespiegelt wird nur die Gruppe
axion1337.chat(die fünf Produkt-Repos undmanagement). Die Gruppehomelab(docs,wiki,wiki-bookstack) hat bewusst keine Mirrors: Sie beschreibt und konfiguriert ausschließlich Lab-Infrastruktur, und seit dem Site-to-Site-VPN (ADR-0004) erreichen auch Host-Sessions git.lab direkt — Tunnel einschalten genügt. Betriebslehren, die von außen lesbar sein müssen, gehören deshalb in die AARs unterverfahren/aar/(dieses Repo ist gespiegelt), nicht nur in die READMEs der Lab-Repos. - Landet doch ein Commit auf Gitea (z. B. aus einer Host-Session ohne Lab-Route):
Kanonisierungs-Verfahren in
verfahren/deploy-uebergabe.md —
.patchvon Gitea ziehen,git am(erhält Autorschaft), Push über git.lab. - Issues leben auf git.lab. Die alten Gitea-Issues sind geschlossen und verweisen dorthin. ⚠️ gitops-Nummern haben sich beim Umzug verschoben (Gitea zählte PRs mit; z. B. Gitea#48 → GitLab#46) — alte „gitops#N"-Verweise meinen die Gitea-Nummer; verbindlich ist der Migrations-Fußtext im Issue.
- Ausnahme (bewusst entschieden, nur noch eine): der
TURN-Rotations-CronJob schreibt weiter nach Gitea, weil er im Cluster läuft und
git.lab nicht erreicht.
Die Rotation nicht von Hand nachziehen und den PR nie auf Gitea mergen —
das erledigt seit 2026-08-02 der geplante CI-Job
canonize_rotationim gitops-Repo täglich von git.lab aus. Scheitert er, bleibt die Pipeline rot; diese rote Pipeline ist der Alarm, einen zusätzlichen Termin gibt es bewusst nicht. - Dokumentation (ADR-0006):
Das gitops-Wiki liegt seit 2026-08-02 auf git.lab (Wiki-Reiter im Projekt);
⚠️ der
wiki-Branch im gitops-Repo ist ein überholter Mai-Abzug vondocs/und nicht die gepflegte Fassung. Alle Quellen zusammen erscheinen unter axionwiki.lab (homelab/wiki, Docusaurus) — Inhalte werden beim Bau geholt, Änderungen gehören ins Quell-Repo.
Arbeitsframework (ADR-0005)
Kanban-Rückgrat mit leichten Scrum-Elementen:
- Alles Offene ist ein Issue — host-/infra-Scope hier im management-Projekt
(
host:-Labels, alte IDs wieCFGMON-01bleiben im Titel), Projekt-Scope im jeweiligen Projekt. Kein neues Backlog-Markdown anlegen;hosts//shared/sind nur Bestand + Historie. - Status über Labels, genau eins pro Issue:
status:next(die einzige Zusage),status:doing(WIP-Limit 2 — auch sessionübergreifend zu verteidigen),status:wartet(nur mit benanntem Grund). Ohne Label = Backlog. - ADR-Pflicht (decisions/) bei Architektur-/Prozess- entscheidungen und jeder dauerhaften Ausnahme von einer Regel. Eine Ausnahme nur zu dokumentieren statt sie als Entscheidung vorzulegen, ist ein Fehler.
- Deploy-Übergaben („einer baut, ein anderer rollt aus") laufen über das Issue-Template und die Pflichtfelder in verfahren/deploy-uebergabe.md — das ist unsere Definition of Done für Deployments. Nach Deploys mit Übergabe und nach Incidents: AAR (verfahren/aar/, Vorlage liegt daneben).
- Prioritäten über
priority:*; Zeitkritisches bekommt ein Datum im Issue, nicht „bald".
Secrets & Credentials
- Token-/Secret-Werte niemals anzeigen, loggen oder in Dateien echoen —
anzeigen = Exposure = Rotation. Echte Credentials tippt/legt sorb selbst an;
Sessions referenzieren sie nur über Dateipfade (z. B.
~/.config/gitlab-lab/token) oder maskierte CI-Variablen. - Nicht-geheime Konfiguration wird direkt geschrieben und committet — die Trennung ist „Credential vs. Config", nicht „alles über den Menschen".
Redlichkeit & gelebte Lehren
- Aussagen mit Quelle: Verifiziert (Messung/Konsole) klar von Vermutung trennen; nicht selbst Geprüftes als solches kennzeichnen. Korrelation ≠ Kausalität — ein plausibler Verdacht ist kein Befund.
- Config-Dateien textuell/chirurgisch editieren, nie re-dumpen (YAML/JSON
neu serialisieren hat zweimal real Schaden angerichtet). Compose-/YAML-
Änderungen vor dem Push validieren (
docker compose config, YAML-Parse). - Fehlschläge und übersprungene Schritte werden benannt, nicht geglättet; „fertig" heißt verifiziert.
name: karpathy-guidelines description: Behavioral guidelines to reduce common LLM coding mistakes. Use when writing, reviewing, or refactoring code to avoid overcomplication, make surgical changes, surface assumptions, and define verifiable success criteria. license: MIT
Karpathy Guidelines
Behavioral guidelines to reduce common LLM coding mistakes, derived from Andrej Karpathy's observations on LLM coding pitfalls.
Tradeoff: These guidelines bias toward caution over speed. For trivial tasks, use judgment.
1. Think Before Coding
Don't assume. Don't hide confusion. Surface tradeoffs.
Before implementing:
- State your assumptions explicitly. If uncertain, ask.
- If multiple interpretations exist, present them - don't pick silently.
- If a simpler approach exists, say so. Push back when warranted.
- If something is unclear, stop. Name what's confusing. Ask.
2. Simplicity First
Minimum code that solves the problem. Nothing speculative.
- No features beyond what was asked.
- No abstractions for single-use code.
- No "flexibility" or "configurability" that wasn't requested.
- No error handling for impossible scenarios.
- If you write 200 lines and it could be 50, rewrite it.
Ask yourself: "Would a senior engineer say this is overcomplicated?" If yes, simplify.
3. Surgical Changes
Touch only what you must. Clean up only your own mess.
When editing existing code:
- Don't "improve" adjacent code, comments, or formatting.
- Don't refactor things that aren't broken.
- Match existing style, even if you'd do it differently.
- If you notice unrelated dead code, mention it - don't delete it.
When your changes create orphans:
- Remove imports/variables/functions that YOUR changes made unused.
- Don't remove pre-existing dead code unless asked.
The test: Every changed line should trace directly to the user's request.
4. Goal-Driven Execution
Define success criteria. Loop until verified.
Transform tasks into verifiable goals:
- "Add validation" → "Write tests for invalid inputs, then make them pass"
- "Fix the bug" → "Write a test that reproduces it, then make it pass"
- "Refactor X" → "Ensure tests pass before and after"
For multi-step tasks, state a brief plan:
1. [Step] → verify: [check]
2. [Step] → verify: [check]
3. [Step] → verify: [check]
Strong success criteria let you loop independently. Weak criteria ("make it work") require constant clarification.
Der Karpathy-Block oben ist wortgleich aus der gitops-CLAUDE.md übernommen und darf nicht bearbeitet werden (stehende Regel von sorb). Änderungen an dieser Datei insgesamt: nur mit sorb abgestimmt — sie ist die gemeinsame Arbeitsgrundlage aller Sessions.