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management/CLAUDE.md
T
Thore CimbalandClaude Fable 5 889cd47be7 verfahren: Textbausteine fuer Sessions (Workshop #17, Punkt 6)
Die Konventionen stehen kanonisch in CLAUDE.md, aber eine Session liest sie nur,
wenn sie dazu aufgefordert wird. Diese fuenf Bloecke sind die Aufforderung:
Session-Start, Host-Session, Deploy-Uebergabe, Abschluss, Entscheidungsvorlage.

Zwei Gestaltungsentscheidungen, beide aus Fehlern dieser Woche:

Die Bausteine VERWEISEN auf die Regeln, statt sie zu wiederholen. Waeren sie
ausgeschrieben, gaebe es eine zweite Fassung, die driftet - genau das ist am
2026-08-02 passiert, als gitops/CLAUDE.md 'keine Gitea-Ausnahme mehr' behauptete,
waehrend management/CLAUDE.md zwei nannte.

Und hoechstens acht Zeilen je Block, maschinell geprueft. Der Test ist banal: Wer
zum Kopieren scrollen muss, benutzt es nicht. Der Host-Block musste dafuer zweimal
umgeschrieben werden; die Deploy-/AAR-Zeile ist rausgeflogen und steht jetzt als
Prosa daneben - Prosa muss niemand kopieren.

Die Inhalte sind nicht ausgedacht, sondern die Fehler der Woche: erfundene
Theme-Paletten statt gelesener Quelle, ein Sweep nach dem Pfad statt nach dem
Namen, ein zur Haelfte gelesenes Issue samt uebersehenem Korrekturkommentar, die
.netrc-gegen-PRIVATE-TOKEN-Falle und der Ping, der immer fehlschlaegt.

Pflegeregel dabei: ergaenzt wird ein Baustein, wenn derselbe Fehler ZWEIMAL
passiert ist - nicht vorsorglich. Sonst wachsen sie, bis sie niemand mehr kopiert.

Verlinkt aus CLAUDE.md und verfahren/README.md. 59 relative Links geprueft,
keiner tot.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01PKhFj1S3UdD6xL2fbWPeYj
2026-08-06 12:00:00 +00:00

185 lines
9.2 KiB
Markdown

# CLAUDE.md — übergreifende Arbeitskonventionen (kanonisch)
Diese Datei gilt für **jede Claude-/Agenten-Session in allen Projekten** der
Gruppe (axion1337.chat-Stack, ThreadNet-Repos, CFGMON/threadnet-operating,
Homelab). Projekt-Repos haben eigene CLAUDE.mds für ihre Spezifika (z. B. die
ESS-/Flux-Details in „ThreadNet Server Suite" = `axion1337.chat-gitops`) — bei
Widerspruch gilt für Arbeitsweise und Prozess **diese** Datei.
> **Für Sessions ohne Lab-Zugang** (CFGMON, MATRIX, …): dieses Repo ist als
> Push-Mirror unter `https://rohana.axion1337.de/sorb/management` von überall
> **lesbar** — dort diese Datei und die ADRs nachschlagen. Nur pushen ist tabu.
>
> 📋 **Kopierbare Kurzfassungen zum Voranstellen:**
> [verfahren/textbloecke.md](verfahren/textbloecke.md) — Session-Start, Host-Session,
> Deploy-Übergabe, Abschluss, Entscheidungsvorlage. Diese Datei hier bleibt die
> Quelle; die Bausteine verweisen nur darauf.
## Projektrealitäten (Stand 2026-08-01)
**Das Lab ist die Quelle der Wahrheit** ([ADR-0002](decisions/0002-issues-und-management-ins-lab.md)):
- Kanonische Repos liegen auf `git.lab/axion1337.chat/*` (nur im Lab/VPN
auflösbar). Gitea/rohana wird per **Push-Mirror** beliefert und bleibt
Flux-Source, Container-/npm-Registry und Release-Download
([ADR-0001](decisions/0001-gitlab-kanonisch-push-mirror.md)).
- **Warum überhaupt zwei Orte — und warum das kein Altbestand ist:** Auf git.lab
liegen die *Baupläne*, auf Gitea eine Kopie, die der Cluster **ohne verfügbares
Lab** erreicht. Der Hetzner-Cluster muss sich bauen und neu ausrollen lassen,
wenn das Homelab aus ist, im Umbau steckt oder niemand zu Hause ist — er darf
deshalb nicht von einem Host abhängen, der nur im Lab antwortet.
⚠️ **Die Flux-Quelle nicht „geradeziehen"** auf git.lab: Das sähe aufgeräumter
aus und würde die Verfügbarkeit der Produktion an das Lab koppeln — genau das,
was die Trennung verhindert.
- **Nie direkt zu Gitea pushen** (gespiegelte Repos) — der Mirror überschreibt
per Force.
- **Gespiegelt wird nur die Gruppe `axion1337.chat`** (die fünf Produkt-Repos und
`management`). Die Gruppe **`homelab`** (`docs`, `wiki`, `wiki-bookstack`) hat
bewusst **keine Mirrors**: Sie beschreibt und konfiguriert ausschließlich
Lab-Infrastruktur, und seit dem Site-to-Site-VPN
([ADR-0004](decisions/0004-site-to-site-vpn-hetzner-lab.md)) erreichen auch
Host-Sessions git.lab direkt — Tunnel einschalten genügt. Betriebslehren, die
von außen lesbar sein müssen, gehören deshalb in die **AARs** unter
`verfahren/aar/` (dieses Repo ist gespiegelt), nicht nur in die READMEs der
Lab-Repos.
- Landet doch ein Commit auf Gitea (z. B. aus einer Host-Session ohne Lab-Route):
**Kanonisierungs-Verfahren** in
[verfahren/deploy-uebergabe.md](verfahren/deploy-uebergabe.md) — `.patch`
von Gitea ziehen, `git am` (erhält Autorschaft), Push über git.lab.
- **Issues leben auf git.lab.** Die alten Gitea-Issues sind geschlossen und
verweisen dorthin. ⚠️ gitops-Nummern haben sich beim Umzug verschoben
(Gitea zählte PRs mit; z. B. Gitea#48 → GitLab#46) — alte „gitops#N"-Verweise
meinen die Gitea-Nummer; verbindlich ist der Migrations-Fußtext im Issue.
- **Ausnahme** (bewusst entschieden, nur noch eine): der
TURN-Rotations-CronJob schreibt weiter nach Gitea, weil er im Cluster läuft und
git.lab nicht erreicht.
**Die Rotation nicht von Hand nachziehen und den PR nie auf Gitea mergen**
das erledigt seit 2026-08-02 der geplante CI-Job `canonize_rotation` im
gitops-Repo täglich von git.lab aus. Scheitert er, bleibt die Pipeline rot;
diese rote Pipeline **ist** der Alarm, einen zusätzlichen Termin gibt es
bewusst nicht.
- **Dokumentation** ([ADR-0006](decisions/0006-wikis-konsolidieren-docusaurus.md)):
Das gitops-Wiki liegt seit 2026-08-02 auf git.lab (*Wiki*-Reiter im Projekt);
⚠️ der `wiki`-**Branch** im gitops-Repo ist ein überholter Mai-Abzug von `docs/`
und nicht die gepflegte Fassung. Alle Quellen zusammen erscheinen unter
**axionwiki.lab** ([`homelab/wiki`](https://git.lab/homelab/wiki), Docusaurus) —
Inhalte werden beim Bau geholt, **Änderungen gehören ins Quell-Repo**.
## Arbeitsframework ([ADR-0005](decisions/0005-pm-framework-kanban.md))
Kanban-Rückgrat mit leichten Scrum-Elementen:
- **Alles Offene ist ein Issue** — host-/infra-Scope hier im management-Projekt
(`host:`-Labels, alte IDs wie `CFGMON-01` bleiben im Titel), Projekt-Scope im
jeweiligen Projekt. Kein neues Backlog-Markdown anlegen; `hosts/`/`shared/`
sind nur Bestand + Historie.
- **Status über Labels**, genau eins pro Issue: `status:next` (die einzige
Zusage), `status:doing` (**WIP-Limit 2** — auch sessionübergreifend zu
verteidigen), `status:wartet` (nur mit benanntem Grund). Ohne Label = Backlog.
- **ADR-Pflicht** ([decisions/](decisions/)) bei Architektur-/Prozess-
entscheidungen und **jeder dauerhaften Ausnahme von einer Regel**. Eine
Ausnahme nur zu dokumentieren statt sie als Entscheidung vorzulegen, ist ein
Fehler.
- **Deploy-Übergaben** („einer baut, ein anderer rollt aus") laufen über das
Issue-Template und die Pflichtfelder in
[verfahren/deploy-uebergabe.md](verfahren/deploy-uebergabe.md) — das ist
unsere Definition of Done für Deployments. Nach Deploys mit Übergabe und nach
Incidents: **AAR** ([verfahren/aar/](verfahren/aar/), Vorlage liegt daneben).
- Prioritäten über `priority:*`; Zeitkritisches bekommt ein **Datum** im Issue,
nicht „bald".
## Secrets & Credentials
- **Token-/Secret-Werte niemals anzeigen, loggen oder in Dateien echoen** —
anzeigen = Exposure = Rotation. Echte Credentials tippt/legt sorb selbst an;
Sessions referenzieren sie nur über Dateipfade (z. B.
`~/.config/gitlab-lab/token`) oder maskierte CI-Variablen.
- Nicht-geheime Konfiguration wird direkt geschrieben und committet — die
Trennung ist „Credential vs. Config", nicht „alles über den Menschen".
## Redlichkeit & gelebte Lehren
- **Aussagen mit Quelle:** Verifiziert (Messung/Konsole) klar von Vermutung
trennen; nicht selbst Geprüftes als solches kennzeichnen. Korrelation ≠
Kausalität — ein plausibler Verdacht ist kein Befund.
- **Config-Dateien textuell/chirurgisch editieren, nie re-dumpen** (YAML/JSON
neu serialisieren hat zweimal real Schaden angerichtet). Compose-/YAML-
Änderungen vor dem Push validieren (`docker compose config`, YAML-Parse).
- Fehlschläge und übersprungene Schritte werden benannt, nicht geglättet;
„fertig" heißt verifiziert.
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name: karpathy-guidelines
description: Behavioral guidelines to reduce common LLM coding mistakes. Use when writing, reviewing, or refactoring code to avoid overcomplication, make surgical changes, surface assumptions, and define verifiable success criteria.
license: MIT
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# Karpathy Guidelines
Behavioral guidelines to reduce common LLM coding mistakes, derived from [Andrej Karpathy's observations](https://x.com/karpathy/status/2015883857489522876) on LLM coding pitfalls.
**Tradeoff:** These guidelines bias toward caution over speed. For trivial tasks, use judgment.
## 1. Think Before Coding
**Don't assume. Don't hide confusion. Surface tradeoffs.**
Before implementing:
- State your assumptions explicitly. If uncertain, ask.
- If multiple interpretations exist, present them - don't pick silently.
- If a simpler approach exists, say so. Push back when warranted.
- If something is unclear, stop. Name what's confusing. Ask.
## 2. Simplicity First
**Minimum code that solves the problem. Nothing speculative.**
- No features beyond what was asked.
- No abstractions for single-use code.
- No "flexibility" or "configurability" that wasn't requested.
- No error handling for impossible scenarios.
- If you write 200 lines and it could be 50, rewrite it.
Ask yourself: "Would a senior engineer say this is overcomplicated?" If yes, simplify.
## 3. Surgical Changes
**Touch only what you must. Clean up only your own mess.**
When editing existing code:
- Don't "improve" adjacent code, comments, or formatting.
- Don't refactor things that aren't broken.
- Match existing style, even if you'd do it differently.
- If you notice unrelated dead code, mention it - don't delete it.
When your changes create orphans:
- Remove imports/variables/functions that YOUR changes made unused.
- Don't remove pre-existing dead code unless asked.
The test: Every changed line should trace directly to the user's request.
## 4. Goal-Driven Execution
**Define success criteria. Loop until verified.**
Transform tasks into verifiable goals:
- "Add validation" → "Write tests for invalid inputs, then make them pass"
- "Fix the bug" → "Write a test that reproduces it, then make it pass"
- "Refactor X" → "Ensure tests pass before and after"
For multi-step tasks, state a brief plan:
```
1. [Step] → verify: [check]
2. [Step] → verify: [check]
3. [Step] → verify: [check]
```
Strong success criteria let you loop independently. Weak criteria ("make it work") require constant clarification.
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*Der Karpathy-Block oben ist wortgleich aus der gitops-CLAUDE.md übernommen und
darf nicht bearbeitet werden (stehende Regel von sorb). Änderungen an dieser
Datei insgesamt: nur mit sorb abgestimmt — sie ist die gemeinsame
Arbeitsgrundlage aller Sessions.*