BACKLOG.md: offene Punkte festhalten

Zwei Punkte, die bewusst nicht sofort erledigt wurden:

1. Cert-Erneuerung ab Ende September 2026 braucht Port 443 aus dem
   offenen Internet (TLS-ALPN-01). Betrifft auch Gitea. Alternative:
   Umstellung auf DNS-01, dann ohne offenen Port.
2. Pterodactyl-Host 157.90.155.206 ist nicht erreichbar (kein Ping,
   Ports 8080/9100 dicht), daher 2 Prometheus-Targets down. Bestand
   schon vor dem Rework.

Zusaetzlich notiert: oeffentlich erreichbarer Remote-Write-Receiver auf
9090 ohne Auth, und dass die Grafana-Admin-Credentials aus .env nicht
fuer die HTTP-API gelten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Claude
2026-07-30 14:11:38 +02:00
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# Backlog
Offene Punkte, die bewusst nicht sofort erledigt wurden. Stand: 2026-07-30.
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## 1. Zertifikatserneuerung braucht offene Ports — oder Umstellung auf DNS-01
**Status:** offen, zeitkritisch ab ca. **2026-09-28**
Das Cert für `selendis.axion1337.de` wurde am 2026-07-30 ausgestellt und läuft am
**2026-10-28** ab. Traefik erneuert automatisch ca. 30 Tage vorher, also ab
**Ende September 2026**.
Traefik ist auf TLS-ALPN-01 konfiguriert
(`--certificatesresolvers.letsencrypt.acme.tlschallenge=true`). Diese Challenge
läuft ausschließlich über **Port 443, erreichbar aus dem offenen Internet**. Ist
der Port zu diesem Zeitpunkt in der Hetzner-Cloud-Firewall gesperrt, scheitert die
Erneuerung still mit:
```
urn:ietf:params:acme:error:connection :: Timeout during connect (likely firewall problem)
```
Traefik liefert dann sein Default-Self-Signed-Cert aus — Browser und `curl` brechen
mit Zertifikatsfehler ab. **Das betrifft auch Gitea** (`rohana.axion1337.de`,
Cert im selben Resolver), also die Erreichbarkeit dieses Repos per HTTPS.
Eine IP-Allowlist für die Let's-Encrypt-Server ist **keine** Option: LE
veröffentlicht seine Validierungs-IPs nicht und prüft seit Einführung der
Multi-Perspective Validation aus mehreren Regionen gleichzeitig.
Zwei Wege:
- **A — Port 443 zur Erneuerung öffnen.** Nichts umbauen, aber alle ~60 Tage
daran denken. Fehleranfällig, weil das Scheitern nicht auffällt, bis jemand die
Seite aufruft.
- **B — auf DNS-01 umstellen** (empfohlen). Validierung über einen TXT-Record,
**kein offener Port nötig**, Erneuerung läuft bei komplett dichter Firewall
durch. Voraussetzung: API-Token des DNS-Providers für `axion1337.de`, hinterlegt
als Secret für Traefik. Ermöglicht zusätzlich Wildcard-Certs
(`*.axion1337.de`), was künftige Subdomains ohne Portöffnung abdeckt.
**Nächster Schritt:** Entscheidung A oder B. Bei B: DNS-Provider benennen und
API-Token bereitstellen, dann Traefik-Resolver umstellen.
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## 2. Pterodactyl-Host 157.90.155.206 nicht erreichbar — 2 Prometheus-Targets down
**Status:** offen, Ursache liegt außerhalb dieses Hosts
Zwei Scrape-Targets sind seit Längerem down — bereits vor dem Monitoring-Rework,
also **kein Regressionsschaden** aus der Umstellung:
| Job | Target | Fehler |
|---|---|---|
| `gameserver_cadvisor` | `157.90.155.206:8080` | `context deadline exceeded` |
| `pterodactyl_host_node` | `157.90.155.206:9100` | `context deadline exceeded` |
Der Host antwortet von `188.245.193.243` aus **nicht auf Ping** (100 % packet
loss) und auf keinem der beiden Ports. Das Problem ist also nicht die
Prometheus-Konfiguration, sondern die Erreichbarkeit des Zielhosts. Mögliche
Ursachen, von wahrscheinlich nach unwahrscheinlich:
1. Hetzner-Cloud-Firewall des Pterodactyl-Hosts lässt `188.245.193.243` nicht auf
8080/9100 — passend zum restriktiven Firewall-Setup.
2. cAdvisor und node-exporter laufen dort nicht (mehr) bzw. binden nur auf
`127.0.0.1`.
3. Host ist abgeschaltet oder umgezogen (IP veraltet).
**Nächster Schritt:** auf dem Pterodactyl-Host prüfen, ob die beiden Exporter
laufen und worauf sie binden, und die Firewall dort für `188.245.193.243` auf
8080/9100 öffnen. Idealerweise nicht öffentlich, sondern über das private Netz —
dieser Host hat `10.0.0.3/32` auf `enp7s0`; wenn der Pterodactyl-Host im selben
Hetzner-vSwitch liegt, sollte über die privaten IPs gescrapt werden statt über
die öffentlichen. Dann sind dafür gar keine offenen Ports im Internet nötig.
Solange offen: die beiden Targets in Grafana/Alertmanager als *known down*
behandeln, damit sie kein Dauer-Alerting erzeugen.
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## Weitere Beobachtungen (nicht beauftragt, aber notiert)
- **Prometheus Port 9090 ist öffentlich und ohne Auth erreichbar.** Nötig, weil
k3s-Cluster und Matrix-Server per `--web.enable-remote-write-receiver` dorthin
pushen. Ein offener Remote-Write-Receiver erlaubt Fremden aber das
**Einspeisen beliebiger Metriken** und das Auslesen aller Daten. Sollte per
Hetzner-Cloud-Firewall auf die Absender-IPs beschränkt werden — der Hinweis
steht als Kommentar in `monitoring/docker-compose.yml`, ist aber noch nicht
umgesetzt. Gleiches gilt für **Loki auf 3100**.
- **Grafana-Admin-Credentials aus `.env` greifen nicht für die HTTP-API.** Der
Live-Admin wurde offenbar irgendwann in der UI geändert; `GF_SECURITY_ADMIN_*`
wirkt nur beim allerersten Start mit leerem Volume. Verifikation läuft deshalb
über `grafana.db` statt über die API. Kein Defekt, aber bei künftigen Checks
wissen.