AGENTS.md: AAR-Pflicht und Befundliste im Projektabschnitt (FB-01)
Entscheidung sorb. Drei Ergaenzungen, alle NACH der Baseline-Marke - die
uebernommene neckbeard-Fassung bleibt byte-treu, pruefe_upstream_drift meldet
0 Fehler:
- Werkzeug-Tabelle um pruefe_sperrliste.py
- neuer Abschnitt 'Nach Deploys und Vorfaellen' mit der AAR-Pflicht
- Verweis auf FRAMEWORK-BEFUNDE.md als Eingangsliste der Framework-Ernte
Die AAR-Pflicht stand bisher nur in roadmap.md. Auf AGENTS.md verweist aber
jedes CLAUDE.md - wer der Zeigerkette folgte, fand sie nicht. Am 2026-08-20
fehlten dadurch sechs AARs auf einmal.
⚠️ Im Text steht ausdruecklich, dass kein Werkzeug diese Pflicht erzwingt.
FB-01 ist damit nur zur Haelfte behoben: die Wissensluecke ist zu, die
Durchsetzungsluecke nicht. Das offen zu benennen ist ehrlicher, als sie mit
einem Zeiger fuer erledigt zu erklaeren.
This commit is contained in:
@@ -168,6 +168,7 @@ neckbeard-Baseline und bleibt byte-treu. Tatsächlich stehen in `scripts/`:
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| `gruppenpruefung.py`, `stillstandspruefung.py` | täglich (Zeitplan) | Verbund- und Stillstandsbefunde über die Gruppe |
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| `spiegel_issues.py` | manuell (sorb) | `docs/issues/` → GitLab, Standard Dry-Run |
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| `quittungen.py` | von beiden Prüfungen genutzt | Bekanntes quittieren |
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| `pruefe_sperrliste.py` | jeder Push | angenommene ADRs und `docs/sources/` sind unveränderlich |
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**Bekanntes wird quittiert, nicht toleriert** (`scripts/befund_quittungen.tsv`,
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[ADR-0020](docs/adr/0020-bekannte-befunde-quittieren.md)): Jede Zeile trägt eine
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@@ -176,6 +177,21 @@ Quittiertes bleibt in der Ausgabe sichtbar. Eine Prüfung, die dauerhaft rot ste
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meldet nichts mehr — deshalb ist Rot-Stehenlassen kein neutraler Zustand, sondern
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ein Befund für sich.
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### Nach Deploys und Vorfällen
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**Ein AAR ist Pflicht** nach jedem Deploy mit Übergabe und nach jedem Incident
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(`roadmap.md`, Kadenz; Vorlage `docs/aar/template.md`). Offene Punkte daraus werden im
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selben Zug zu Issues. Die Regel stand bisher nur in der Roadmap — am 2026-08-20 fehlten
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dadurch **sechs** AARs auf einmal, alle nachträglich geschrieben.
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⚠️ Kein Werkzeug erzwingt sie. Sie hängt an der Aufmerksamkeit dessen, der ausrollt.
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**Wiederkehrende Fehlerklassen und Abweichungen vom Verfahren** gehören in
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[FRAMEWORK-BEFUNDE.md](FRAMEWORK-BEFUNDE.md) — die Eingangsliste für die Framework-Ernte.
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Dort steht, was aus mehreren Issues und AARs als **Muster** hervorgeht, damit die nächste
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neckbeard-Iteration es abdecken kann. Vor dem Vorschlagen von Optionen gehört sie zu den
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Dokumenten, die man gelesen hat (§4).
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### Secrets & Credentials
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- Token-/Secret-Werte **niemals anzeigen, loggen oder in Dateien
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@@ -45,8 +45,14 @@ Frontmatter (`validate.py`), `STATUS.md` (`gen_status --check`), Spiegel
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(`spiegel_issues.py`), Commit-Konvention (`gruppenpruefung.py`). Der Unterschied ist, **wer
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widerspricht**. Der AAR-Pflicht widerspricht niemand.
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Verschärfend: Die Regel steht in `roadmap.md`, nicht in `AGENTS.md` — und auf `AGENTS.md`
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verweist jedes `CLAUDE.md`. Wer nur der Zeigerkette folgt, findet die Pflicht nicht.
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Verschärfend war: Die Regel stand nur in `roadmap.md`, nicht in `AGENTS.md` — und auf
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`AGENTS.md` verweist jedes `CLAUDE.md`. Wer nur der Zeigerkette folgte, fand die Pflicht
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nicht.
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**Teilweise behoben 2026-08-20** (Entscheidung sorb): `AGENTS.md` trägt im Projektabschnitt
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jetzt den Abschnitt „Nach Deploys und Vorfällen" mit der AAR-Pflicht und dem Verweis auf
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diese Datei. ⚠️ Das schließt die Wissenslücke, **nicht** die Durchsetzungslücke — kein
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Werkzeug erzwingt die Pflicht, und genau das steht dort auch ausdrücklich.
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**Belege.** `docs/issues/0040-*` (Rückmeldung), sechs AARs vom 17.–20.08.
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