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management/decisions/0004-site-to-site-vpn-hetzner-lab.md
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Thore CimbalandClaude Fable 5 83cee828b8 ADR-0004: Nachtrag - die TURN-Ausnahme ist automatisiert, nicht mehr terminiert
Die Konsequenz-Zeile sagte, die Gitea-PR-Ausnahme bleibe bestehen und der
CronJob treffe git.lab nur bei eingeschaltetem Tunnel. Ersteres stimmt weiter,
Letzteres ist seit dem Schedule-Job canonize_rotation ohne Bedeutung: Der Job
laeuft im Lab und erreicht Gitea oeffentlich, die Rotation haengt also nicht
mehr am Tunnelzustand.

Nachtrag statt Umschreiben - die Entscheidung von damals war richtig, nur ihre
Folge hat sich geaendert.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01PKhFj1S3UdD6xL2fbWPeYj
2026-08-02 12:00:00 +00:00

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Raw Blame History

0004 — Site-to-Site-VPN Hetzner-Projektnetz ↔ Lab, schaltbar über die UDM

Status: akzeptiert (umgesetzt und abgenommen 2026-08-01, Testreihe 17 in management#12) · Datum: 2026-08-01 · Entscheider: sorb

Kontext

Das Lab ist die Quelle der Wahrheit (ADR-0002), aber die Hetzner-Hosts erreichten git.lab nicht — das erzwang beim Cutover die Übergabe-Issue-Ausnahme. Ein dauerhafter Zugang von exponierten Servern ins Heimnetz soll es trotzdem nicht sein.

Entscheidung

Ein eigener WireGuard-Tunnel (getrennt vom Roadwarrior) verbindet das Hetzner-Projektnetz 10.0.0.0/24 mit dem Lab-VLAN 10.58.73.0/24. Der An/Aus-Schalter liegt in der UniFi-UI; die Hetzner-Seite ist passiv und kann den Tunnel nicht selbst öffnen (Bedarfsfall-Prinzip, Kontrolle im Lab).

Wie es tatsächlich gebaut wurde (Architektur v2)

Der ursprüngliche Entwurf sah die UDM als Initiator gegen einen WireGuard-Listener auf CFGMON vor. UniFi bietet Site-to-Site jedoch nur als OpenVPN/IPsec an; WireGuard existiert dort ausschließlich als Server — dafür mit der Option „Networks Behind Client". Die Richtung wurde deshalb gedreht:

UDM zweiter WG-Server „Matrix", UDP 51841, Tunnelnetz 10.58.75.0/24, „Alternate Address for Clients" = 178.25.213.70
Client „Hetzner" 10.58.75.2, Networks Behind Client = 10.0.0.0/24
CFGMON WG-Client/Initiator, dauerhaft aktiv (enable) + PersistentKeepalive 25; AllowedIPs nur 10.58.73.0/24, 10.58.75.1/32; Split-DNS nur ~lab10.58.73.1; ip_forward + iptables-ACCEPT in DOCKER-USER (ufw ist dort inaktiv), kein NAT
Fritzbox Portfreigabe UDP 51841192.168.178.20
Hetzner Netz-Range auf 10.0.0.0/8 erweitert, Route 10.58.73.0/24 → 10.0.0.3 — damit erreichen alle Server im Netz das Lab ohne eigene Konfiguration
UniFi-Firewall Trennung vom Roadwarrior über Quell-/Ziel-IP (10.58.75.0/24 + 10.0.0.0/24), nicht über eine eigene Zone: erlaubt sind nur 10.58.73.17:443 (git.lab/Registry) und 10.58.73.1:53 (DNS); IoT und Arbeit sind für alle VPNs komplett gesperrt

Konsequenzen

  • Übergabe-Issues können jetzt nach git.lab umziehen; die Ausnahme aus ADR-0002 wird in einem Folge-Issue zurückgebaut.
  • Abschaltung wirkt in unter 4 s, Rückkehr nach dem Einschalten in ~8 s ohne Eingriff auf der Hetzner-Seite (gemessen 2026-08-01 23:2123:23).
  • Ein kompromittierter Hetzner-Host sieht bei offenem Tunnel nur git.lab:443 und den Lab-DNS; bei geschlossenem Schalter gar nichts.
  • Preis der Richtungsdrehung: eine Portfreigabe am Heimanschluss (im Ursprungsentwurf nicht nötig). Bewertung: akzeptabel, da nur UDP 51841 und WireGuard auf unbekannte Peers still schweigt.
  • Der TURN-Rotations-CronJob trifft nur bei eingeschaltetem Tunnel auf git.lab — seine Gitea-PR-Ausnahme bleibt bewusst bestehen. Nachtrag 2026-08-02: Die Ausnahme besteht weiter, wird aber nicht mehr von Hand aufgelöst. Der Schedule-Job canonize_rotation im gitops-Repo holt die Rotation täglich von git.lab aus nach. Damit hängt sie nicht mehr am Tunnelzustand — der Job läuft im Lab und erreicht Gitea öffentlich. Das war der eigentliche Grund für die Ausnahme; sie ist jetzt automatisiert statt terminiert.
  • game.axion1337.de profitiert erst nach Aufnahme in den vSwitch (GAME-01).

Verworfene Alternativen

  • UDM als Initiator (Ursprungsentwurf): von UniFi nicht angeboten.
  • Einzelne Roadwarrior-Profile pro Server: Schalter läge auf den exponierten Hosts, Key-Streuung, kein Site-Routing.
  • Tunnel dauerhaft an: widerspricht dem Bedarfsfall-Prinzip ohne echten Gewinn.
  • git.lab öffentlich exponieren: größte Angriffsfläche, klar verworfen.
  • Eigene UniFi-Zone für den Tunnel: technisch nicht möglich (VPN-Server bleiben in der VPN-Zone), siehe AAR Lab-Seite.