Decision sorb, and it needed two files rather than one: the desktop client loads its own config.json, so changing only element-values.yaml would have hardened the web client and left the distributed builds alone - the themes-rollout trap again. Read out of our own code rather than assumed: the edit button beside the server name disappears, and the 401/403 login error names the server. That is a surface restriction. MatrixChat still accepts hs_url from the query string in two registration flows without consulting the setting, so a crafted link is untouched. Recorded as a narrowing, not a mitigation. GHSA-wrcp-5v3v-3j6v still applies to 1.12.17 and the upstream update in steps 2-4 remains the actual fix.
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type: issue
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id: "0099"
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status: open
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created: 2026-08-06
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milestone: M1
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priority: medium
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projekt: threadnet-web
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gitlab_iid: "12"
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related: []
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# Upstream-Sicherheitsfixes lassen sich nicht mergen — kein gemeinsamer Vorfahre
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> Adoptiert aus [threadnet-web#12](https://git.lab/axion1337.chat/ThreadNet-Web/-/issues/12) (2026-08-18, ADR-0019). Kommentare und Verlauf bleiben dort; kanonisch ist ab jetzt diese Datei.
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Am 2026-08-06 gemessen (`docs/axion1337-fork.md`, Abschnitt 4): **Dieses Repo hat keine Upstream-Historie.** Element Web 1.12.17 kam am 2026-05-10 als kompletter Baum herein — in `3da3635`, im selben Commit wie das erste eigene Feature.
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Damit gibt es **keinen gemeinsamen Vorfahren mit `element-hq/element-web`**. `git merge upstream/develop` ist nicht möglich; erzwungen kollidiert praktisch jede Datei.
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## Warum das ein Sicherheitsthema ist, kein Build-Thema
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Element veröffentlicht Sicherheitsfixes als neue Version. Bei einem normalen Fork zieht man sie mit einem Merge. Bei uns bedeutet dasselbe: neuen Upstream-Stand beschaffen und **unsere 12 Patches von Hand neu auftragen** — davon sieben in der Medien-Pipeline, wo Element gerade auf MVVM umbaut.
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Das ergibt eine unangenehme Kette mit gitops#22 (Advisory-Monitoring): Wir würden von einer Lücke erfahren und wären trotzdem langsam. Die Zeitspanne zwischen „bekannt" und „gepatcht" ist das, was zählt — und sie ist hier strukturell zu lang.
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⚠️ Verschärfend: Verschiebt Element beim MVVM-Umbau eine der `viewmodels/`-Dateien, entsteht **kein Konflikt** — unsere Zeilen sind schlicht weg, und Git meldet nichts.
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## Was zu tun ist
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1. **Zuerst messen, nicht bauen:** Auf welchem Stand ist Upstream inzwischen, und sind seit 1.12.17 Sicherheitsfixes für Element Web erschienen? Das beantwortet, ob das dringend ist oder Vorsorge.
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2. `element-hq/element-web` als zweiten Remote aufnehmen und den Tag von 1.12.17 holen. Damit lässt sich ein Update wenigstens **als Diff** betrachten, statt blind zu kopieren.
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3. Prüfen, ob sich ein gemeinsamer Vorfahre nachträglich herstellen lässt — ein Graft/Replace des Import-Commits auf den passenden Upstream-Tag. Wenn das trägt, sind künftige Updates wieder ein Merge.
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4. Falls nicht: einen Ablauf schreiben, wie unsere 12 Patches auf einen neuen Stand aufgetragen werden — mit dem Funktionstest für ClamAV als Abnahme (verschlüsselte Datei senden, abgelehnte empfangen).
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Zusammenhang: gitops#22 (Advisory-Monitoring) ist die Erkennung, dieses Issue die Reaktionsfähigkeit. Das eine nützt wenig ohne das andere.
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*Gefunden am 2026-08-06 beim Vermessen der Merge-Reibung (Arbeitspaket 3 aus #7).*
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## Schritt 1 beantwortet 2026-08-19 — es ist keine Vorsorge mehr
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Das Issue verlangt ausdrücklich „zuerst messen, nicht bauen". Gemessen:
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**Wir sind neun Veröffentlichungen zurück.** Import war Element Web **1.12.17**
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(2026-05-10); Upstream steht bei **v1.12.26** (2026-08-18).
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**Und es gibt eine offene Sicherheitsmeldung, die uns betrifft:**
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| Advisory | `GHSA-wrcp-5v3v-3j6v` |
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| veröffentlicht | **2026-07-20** (vier Wochen offen) |
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| Einstufung | medium |
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| Inhalt | Ein bösartiger Homeserver kann über die Startseite HTML in Element Web einschleusen |
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| betroffen | **< v1.12.22** — wir laufen 1.12.17 |
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Die übrigen fünf Advisories im Projekt betreffen ältere Stände (≤ 1.11.x) und damit
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nicht uns.
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### Einordnung — real, aber schmal
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Der Angriff setzt voraus, dass der Client auf einen **bösartigen Homeserver** zeigt.
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Unsere Nutzer verwenden ihn gegen den eigenen Server, und Föderation ist seit
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[ADR-0021](../adr/0021-foederation-geschlossen.md) geschlossen.
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**Aber die Voraussetzung ist erreichbar:** `disable_custom_urls` ist in
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`element-values.yaml` **nicht gesetzt**, Element erlaubt damit standardmäßig die
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Eingabe eines beliebigen Homeservers — und die Desktop-Builds werden verteilt. Wer
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sich mit unserem Client woanders anmeldet, ist ungeschützt.
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### Was daraus folgt
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Die Antwort auf „dringend oder Vorsorge" lautet: **weder Panik noch Vorsorge, sondern
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überfällig.** Ein Fork ohne Merge-Weg hat vier Wochen gebraucht, um eine bekannte
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Lücke *nicht* zu schließen — genau die Zeitspanne, die dieses Issue als das
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eigentliche Problem benennt.
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**Sofort möglich, unabhängig vom Merge-Problem:** `disable_custom_urls: true` setzen.
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Das nimmt dem Advisory für unsere Nutzer die Voraussetzung, kostet eine Zeile und
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berührt die Fork-Frage nicht. Ob fremde Homeserver überhaupt erlaubt sein sollen, ist
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ohnehin eine eigene Entscheidung — bei geschlossener Föderation liegt „nein" nahe.
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Schritte 2–4 (Upstream als Remote, Graft-Versuch, Patch-Auftragsverfahren) bleiben
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offen; sie sind der eigentliche Umfang dieses Issues.
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## Teilmaßnahme 2026-08-19 — `disable_custom_urls` an beiden Stellen
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Entscheidung sorb. Gesetzt in **zwei** Dateien, nicht in einer:
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| Ort | Datei | Commit | wirksam |
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| Web-Client | `gitops:apps/production/custom-configs/element-values.yaml` | `d809b3f` | mit dem Flux-Abgleich (Element liest `config.json` beim Laden) |
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| Desktop-Client | `ThreadNet-Web:apps/desktop/axion1337/config.json` | `e1e9a19` | **erst mit dem nächsten Desktop-Build** |
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Die zweite Stelle wäre fast durchgerutscht: Der Desktop-Client lädt seine **eigene**
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`config.json`, nicht die des Web-Deployments — derselbe Fallstrick wie beim
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Themes-Rollout. Eine Änderung nur in `element-values.yaml` hätte den Web-Client
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abgesichert und genau die Builds unberührt gelassen, die verteilt werden.
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### Was sie bewirkt — und was nicht
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Im Code unserer Fassung nachgelesen, nicht angenommen:
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- `ServerPicker.tsx`: Der **„Bearbeiten"-Knopf am Servernamen wird nicht gerendert**.
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Über die Oberfläche ist der Homeserver damit nicht mehr wechselbar.
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- `ErrorUtils.tsx`: Bei 401/403 benennt die Fehlermeldung den Server, statt generisch
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zu bleiben — kleiner Nebengewinn für den Alltag.
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⚠️ **Es ist eine Oberflächen-Sperre, keine technische.** `MatrixChat.tsx` übernimmt
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`hs_url` weiterhin aus der URL — in zwei Registrierungs-Flüssen (mobile Registrierung,
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Bestätigungslink) und **ohne** `disable_custom_urls` zu prüfen. Ein präparierter Link
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bleibt davon unberührt.
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**Für `GHSA-wrcp-5v3v-3j6v` heißt das:** Der bequeme, sichtbare Weg zu einem fremden
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Homeserver ist weg, alle Wege sind es nicht. Die Maßnahme senkt die Wahrscheinlichkeit,
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dass jemand versehentlich oder auf Zuruf woanders landet — sie ist **kein Ersatz** für
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das Upstream-Update. Das bleibt Schritt 2–4 dieses Issues.
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